50 Bürger beim "Nordwärts"-Bürgercafé in Derne

Zahlreich war das Publikum in die Derner Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule zum "Nordwärts"-Bürgercafé für den Bezirk Scharnhorst gekommen, darunter auch Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (vorne, in rotem Pulli). Im Mittelpunkt stand die Entwicklung Dernes.
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  • Zahlreich war das Publikum in die Derner Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule zum "Nordwärts"-Bürgercafé für den Bezirk Scharnhorst gekommen, darunter auch Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (vorne, in rotem Pulli). Im Mittelpunkt stand die Entwicklung Dernes.
  • Foto: Günther Schmitz
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Rund 50 Dortmunderinnen und Dortmunder trugen jetzt in der Derner Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule beim Bürgercafé für den Stadtbezirk Scharnhorst zahlreiche Ideen zur Entwicklung des Stadtteils Derne zusammen.

Seit nunmehr fast zwei Jahren sammelt das Projekt „Nordwärts“ auf Bürgerforen und Bürgercafés im Dialog mit der Bürgerschaft vor Ort Ideen zur Weiterentwicklung der nördlichen Stadtbezirke. Die Veranstaltung in Derne war vorerst die letzte dieser Art. Da stellt sich die Frage: Was geschieht eigentlich mit all den guten und kreativen Ideen, die hier zusammengetragen wurden?

Bürgerforen, Bürgercafés und wie es bei „Nordwärts“ weitergeht

Zunächst: Keine Idee geht verloren. Die Koordinierungsstelle „Nordwärts“ hat alle Ideen erfasst und gleicht sie mit bereits eingereichten Projekten ab. Wenn möglich, werden sie in diese integriert. Ideen die vorwiegend von einer Fachabteilungen der Verwaltung beurteilt und umgesetzt werden müssen, erhalten diese zur weiteren Prüfung. Falls es sich nun aber um eine völlig neue, innovative und vielleicht sogar bezirksübergreifende Idee handelt, wird hierzu ein eigenständiges Projekt angeregt. Bis hin zum Beschluss der Umsetzung durch den Rat der Stadt.

Neben ortsspezifischen Bedürfnissen wurde in allen Dialogen deutlich, dass sich bestimmte Themen wie rote Fäden durch alle Veranstaltungen zogen. In 2017 wird es daher ein neues, themenorientiertes Dialogformat für die Bürger/innen geben, um die folgenden acht Themen verstärkt bezirksübergreifend anzugehen: Landschaft und Tourismus; Entwicklung von Großflächen; Mehrgenerationenansätze; (interkulturelle) Bürgerhäuser und Begegnungszentren; Bildung, Lernorte, Bildungsnetzwerke; städtebauliche Gestaltung, Erneuerung, Nutzung; Smart Cities; Stärkung der (Bürger/innen-) Beteiligung.

Mit den Ergebnissen der thematischen Entwicklungsansätze und mit den durch den Rat befürworteten Projekten, geht es im nächsten Jahr in die Umsetzung. Was also bislang noch nicht angegangen wurde, wird spätestens mit der Auftaktveranstaltung zum Projekt „Nordwärts“ ab März 2018 in die Umsetzung gehen.

Was all dies bringen soll? Bis zum Jahr 2025 sollen sich die Ergebnisse der Projekte und Entwicklungsansätze in den nördlichen Stadtgebieten so bemerkbar machen, dass spürbare Verbesserungen für die nördlichen Stadtteile sichtbar werden. Bis dahin ist es jedoch noch ein spannender Weg für das Projekt „Nordwärts“ und alle engagierten Akteure und Kooperationspartner.

Nordwärts im Internet:
www.nordwaerts.dortmund.de; https://www.facebook.com/NordwaertsDortmund/

Zahlreich war das Publikum in die Derner Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule zum "Nordwärts"-Bürgercafé für den Bezirk Scharnhorst gekommen, darunter auch Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny (vorne, in rotem Pulli). Im Mittelpunkt stand die Entwicklung Dernes.
Harriet Ellwein (l.) von der städtischen Koordinierungsstelle "Nordwärts" begrüßte die Besucher/innen.
Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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