Am Westheck in Brackel
Feuer nach einer Verpuffung in einer Souterrain-Wohnung schnell gelöscht

Feuerwehrleute aus den Wachen in Neuasseln und Scharnhorst rückten zum Einsatzort Am Westheck in Brackel aus (Symbolbild).
  • Feuerwehrleute aus den Wachen in Neuasseln und Scharnhorst rückten zum Einsatzort Am Westheck in Brackel aus (Symbolbild).
  • Foto: Feuerwehr Dortmund
  • hochgeladen von Ralf K. Braun

Bei einer Verpuffung in einer Souterrainwohnung in Brackel sind gestern (12.10) am frühen Abend zwei Fensterscheiben zerborsten. In der Folge entstand ein Brand, durch den die betroffene Wohnung in der Straße Am Westheck und das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses leicht verraucht wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Gegen 17.45 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in die Straße zum Westheck gerufen. In einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses sollte Unrat brennen. Die zuerst eintreffenden Kräfte erkannten gleich eine leichte Rauchentwicklung aus dem Fenster einer Souterrainwohnung. Beide Scheiben des doppelflügeligen Fensters waren geborsten, die Scherben lagen über die Wiese vor dem Haus bis auf die Straße verteilt.

Sofort ging ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz mit einem Strahlrohr in den Keller vor, um die Lage zu erkunden und die Ursache der Rauchentwicklung zu ermitteln. Ein zweiter Trupp unter Atemschutz ging bis ins Dachgeschoss vor, um zur Belüftung des leicht verrauchten Treppenhauses ein Dachfenster zu öffnen.

Parallel kontrollierte der Trupp die übrigen Wohnungen, ob sich noch Personen darin aufhielten. Hier konnte niemand angetroffen werden; alle Anwohner hatten das Haus eigenständig verlassen können.

Zur Belüftung wurde ein elektrischer Hochleistungslüfter eingesetzt. Der Mieter, der sich mit seinem Hund zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in seiner betroffenen Wohnung aufhielt, wurde zur Betreuung an den Rettungsdienst übergeben, konnte aber als unverletzt eingestuft werden.

Das Feuer in der betroffenen Wohnung konnte durch die Brandschützer schnell gelöscht werden, die Lüftungsmaßnahmen in der Kellerwohnung dauerten aber geraume Zeit an. Nach Abschluss der aller Maßnahmen konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle zu weiteren Ermittlungen zu Brandursache und Höhe des Sachschadens an die Polizei.

An dem Einsatz waren insgesamt 19 Einsatzkräfte der Feuerwachen 3 (Neuasseln) und 6 (Scharnhorst) sowie des Rettungsdienstes beteiligt.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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