B1-Ausbau zur sechsstreifigen Autobahn im Dortmunder Osten: Stadt will Zeitgewinn für Gestaltung des Ortseingangs - Baustart mit Neubau der Brücke Buddenacker im Herbst 2018

An der Buddenacker-Brücke zwischen Neuasseln und Aplerbeck/Sölde sind die vorbereitenden Maßnahmen für den im Herbst beginnenden Brückenneubau bereits deutlich zu erkennen.
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  • An der Buddenacker-Brücke zwischen Neuasseln und Aplerbeck/Sölde sind die vorbereitenden Maßnahmen für den im Herbst beginnenden Brückenneubau bereits deutlich zu erkennen.
  • Foto: Günther Schmitz
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Im Zuge des geplanten Ausbaus B1/A40 strebt die Stadtverwaltung einen Zeitgewinn für die Gestaltung des östlichen Dortmunder Ortseingangs an der Stadtkrone Ost an. Die Erneuerung der Brücke Buddenacker über die Bundesstraße 1 mit Baubeginn im Herbst 2018 wird die erste Maßnahme sein.

Die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) baut im Auftrag des Landes NRW die B1/A40 östlich der B236 n von vier auf sechs Fahrstreifen aus. Im ersten Bauabschnitt ist mit bauvorbereitenden Maßnahmen wie Baufeld-Räumungen und Grünschnitt bereits begonnen worden, etwa im Umfeld der Buddenacker-Brücke zwischen Neuasseln und Aplerbeck/Sölde (siehe Fotos 1 und 2).

Der Ausbau soll in drei Bauabschnitten erfolgen: Der erste Bauabschnitt erstreckt sich in etwa von Marsbruchstraße bis östlich Nordstraße (Holzwickede/Flughafen), der zweite Bauabschnitt von östlich Nordstraße bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Unna und der dritte Bauabschnitt von der Marsbruchstraße bis zur Stadtkrone Ost/B236n im Wambeler Süden.

Im Vorfeld hatte die Stadt bereits mit dem Land vereinbart, die Baumaßnahmen im Bereich der Stadtkrone als letztes vorzunehmen. Die Verwaltung schlägt nun vor, noch einmal mit dem Ziel auf das Land zuzugehen, den dritten Bauabschnitt zeitlich auszusetzen.

Die Stadt will so zusätzlichen Zeitgewinn für den Ersatz des Lärmschutzes an der Stadtkrone und mehr Einflussmöglichkeiten bei der Anordnung der Höchstgeschwindigkeit im Vorfeld der Gartenstadt erhalten. Die zeitliche Aussetzung soll insbesondere auch dafür genutzt werden, die Details der Gestaltung der Ortseingangssituation weiter zu qualifizieren.

Die Funktion des Verkehrsbandes B1/A40 wird laut Stadt durch diese Vorgehensweise nicht berührt, da die Fahrbahnen in diesem Abschnitt bereits Autobahnstandard haben. Der Planfeststellungsbeschluss bleibt zudem erhalten, da mit der Baumaßnahme bereits begonnen worden ist.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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