Mehr Grün für Körne: Kinder sorgen für Stadtteil

Grundschul- und Kita-Kinder sowie Erwachsene setzen sich unter der Leitung von Rolf Sobottka (hinten, 2.v.r.) wie hier auf der Streuobstwiese vor dem Fabido-Kindergartens dafür ein, dass Körne wieder grüner wird.
  • Grundschul- und Kita-Kinder sowie Erwachsene setzen sich unter der Leitung von Rolf Sobottka (hinten, 2.v.r.) wie hier auf der Streuobstwiese vor dem Fabido-Kindergartens dafür ein, dass Körne wieder grüner wird.
  • Foto: Schmitz
  • hochgeladen von Tobias Weskamp

Die Grünen Wege durch Körne sollen jetzt bunter und sauberer werden: Mit drei Umweltgruppen setzt sich Rolf Sobottka vom Projekt „Grüne Wege durch Körne“ regelmäßig dafür ein.

Im Rahmen des Natur- und Umwelt-Projektes Grüne Wege durch Körne wurden die Umweltgruppen gebildet. Jeweils sechs oder sieben Kinder sind mit zwei Erwachsenen unterwegs. Sie kommen aus der Uhland-Grundschule, der Libori-Grundschule und dem Fabido-Kindergarten. Ausgerüstet sind sie mit Spaten, Hacke, Schubkarre, Müllzange und anderem Werkzeug. „Ab Juni werden wir regelmäßig unterwegs sein“, so Sobottka. Diese Kindergruppen werden sich weiterhin darum kümmern, dass Plätze und Wege in Körne bunter und sauberer werden.

Seit sieben Jahren kümmert sich Sobottka, meist immer spontan. „Die Idee kam uns, weil seit Jahren immer wieder versucht wird, von politischen und anderen Gruppen Körne bunter zu gestalten. Dabei reicht es nicht aus, es zu wollen, denn Erfolg hat es nur, wenn man es konstant betreut“, sagt er. „Jetzt machen wir das regelmäßig“, so Günter Vallender, Leiter des Fabido-Kindergartens in Körne. „Die Kinder sorgen als Müllpolizei für einen sauberen Stadtteil. Wir möchten, dass Körne für die Bürger etwas schöner wird.“

Die Kinder haben viel Spaß an der Aktion. „Ich finde das super“, sagt Tristan (7 Jahre) von der Uhland-Schule. „Es macht Spaß und ist gut für die Umwelt. Ich bin in der Garten- und in der Holz-AG, in der ich Schreinern lerne“, so der Schüler.

Ziel ist, dass die Kinder zu dem Ort eine größere Heimatbindung aufbauen. Auch an den beteiligten Schulen und im Kindergarten spielt das Thema eine große Rolle. „An der Uhlandschule haben wir eine Garten-AG, die unsere Gärten auf dem Schulhof in Schuss hält“, so Lehrerin Sabrina Janetzko. „Wir machen auch regelmäßig ein Apfelprojekt an der Schule, bei dem wir mit den Kindern selbst angebaute Äpfel mit einer eigenen Presse zu Apfelsaft verarbeiten“, erklärt Peter Morgenthal.

Auch andere Aktionen wie Insektenhotels, die Gestaltung von Schulhöfen und des Körner Parks ist Sobottka mit den Kindern schon angegangen. „Das Denkmal am Zehnthof haben wir ebenfalls schon bunt gestaltet“, beschreibt er.

Unterstützung erhält Sobottkas Umweltprojekt durch Klaus Heise von der EDG, Lars Terme vom Tiefbauamt und von der Zahnthof- und Körnebach-Apotheke. Auch das Ludwig-Steil-Haus unterstützt die Aktionen seit Jahren. „Weiterhin werden wir es auch unterstützen, wenn Körner Bürger im Außenbereich etwas verschönern möchten und es selbst nicht können, etwa weil sie zu alt sind“, verspricht Sobottka. Die Anträge zur Unterstützung nimmt die Zehnthof-Apotheke entgegen, wonach Sobottka sich mit den Antragsteller in Verbindung setzen wird.

Finanziell unterstützt wird die Aktion von der Dr.-Gustav-Baukloh-Stiftung. „Bis zu 4.500 Euro bekomme ich von dort pro Jahr“, so Sobottka. Wir würden uns aber freuen, wenn dieses Projekt in der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost, vom Stadtmarketing oder von anderen Unterstützung finden würde.“

Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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