Am Dienstag laufen sie in Wambel wieder

Sandbahnrennen in Dortmund (Foto Rühl)

Nach dem Sturmtief Friederike hat sich die Lage auch in Dortmund wieder beruhigt. Der Durchführung des ursprünglich für Freitag geplanten Renntags am kommenden Dienstag (23. Januar) steht damit nichts im Weg.

Geplant sind acht Rennen, der erste Start ist um 16:55 Uhr. Im dritten Rennen des Abends wird die Viererwette mit einer garantierten Gewinnausschüttung von 10.000 Euro ausgespielt. Der Eintritt, auch für die beheizte Glastribüne, ist frei.

„Eine Spezialfirma hat sich die Bäume auf der Galopprennbahn genau angeschaut, um jegliche Gefährdung der Besucher und Aktive durch herabfallende Äste zu vermeiden“, sagte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Durch die heutige Starterangabe sind für Dienstag einige Pferde hinzugekommen, ein paar wenige wurden gestrichen.“ Insgesamt sollen 73 Pferde in den acht Rennen laufen.

Viererwette mit 10.000 Euro Garantiesumme

Die Maximalbesetzung von 14 Startern hat das Amateurrennen, ein Ausgleich IV über 1.950m, gefunden. In dem dritten Rennen (Start 17:55 Uhr) wird auch die Viererwette ausgespielt. Sportlich am interessanten ist vielleicht das letzte Rennen (20:25 Uhr), eine Prüfung für vierjährige und ältere Pferde. Mit Molly Le Clou und Kitaneso treffen hier zwei Pferde aufeinander, die normalerweise in ganz anderer Klasse unterwegs sind.

Der von Marco Klein betreute Kitaneso hat an Weihnachten in Dortmund einen Ausgleich II auf Sand gewonnen. Jens Hirschberger schickt Molly Le Clou, der auf Gras in den Top-Handicaps in Deutschland unterwegs ist. Der inzwischen sechsjährige Wallach hat Anfang Dezember in Neuss bewiesen, dass er mit der Sandbahn gut zurechtkommt. Er ist der Ritt von Rebecca Danz, die Molly Le Clou bestens kennt.

Molly Le Clou soll Kondition tanken, um im Februar auf Schnee in St. Moritz zu triumphieren. Das gilt auch für Pagino, der im siebten Rennen (19:55 Uhr) über 1.700m klarer Favorit werden dürfte. Der von Waldemar Hickst trainierte fünfjährige Hengst war vor zwei Jahren noch Vierter im Gruppe 3 Großer Preis der Wirtschaft in Dortmund.

Dreifach-Sieger Hellyn mit fünf Chancen

Der belgische Jockey Stephen Hellyn, der vor einer Woche drei Siege in Dortmund feierte, ist am Dienstag ebenfalls mit großen Chancen unterwegs. Er bestreitet fünf Ritte, darunter auch mit zwei Siegern aus der Vorwoche: Dem belgischen Gast Teajan, trainiert von Christel Lenaers im Sprintrennen über 1.200m (Ausgleich IV) und der von Uwe Schwinn betreuten Stute Allez Y im Ausgleich IV über 2.500m.

Autor:

Peter Mühlfeit aus Dortmund-Ost

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