Fuchs entkam Verfolgern

Ankunft auf Schloss Lauersfort
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Der RuFV Ziethen hatte am letzten Septemberwochenende zur traditionellen Niederrheinjagd geladen. Fast 50 Jagdteilnehmer sammelten sich mit ihren Pferden auf der Jagdwiese und warteten ungeduldig auf den Beginn der 18. Niederrheinjagd. Nach Begrüßung der teilnehmenden Reiter und Reiterinnen durch den Ehrenmaster Klaus Diepes und dem diesjährigen Jagdherren Marcel Jakobi, blies die Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Duisburg e.V., die seit 1994 das Ehrenbläserkorps des RuFV Ziethen ist, zur Jagd. Der Fuchs ging auf die vorher festgelegte Jagdstrecke, gefolgt von den Jagdteilnehmern. Die Zuschauer begleiteten die Jagdreiter mit Fahrrädern oder mit rustikal geschmückten Wagen. Die Reiter ritten in 3 Feldern – ein springendes und zwei nicht springende Felder – und verfolgen den Fuchs über Felder, Wiesen und durch den Lauersforter Wald. Die Felder wurden von den Mastern Ralf Gilles, Klaus Diepes und Marcel Jakobi und den Pikeuren Inga Lena Schnack, Josef Jakobs, Chantal Schmitz, Silvia Homburg, Ralf Husemann, Dr. Helmut Hennig, Max Brune, Laura Lettmann, Lisa Marie Pannen, Julika Weber und Julia Koc geführt. Das springende Feld ging – angefeuert von den gutgelaunten Zuschauern - über 18 feste, natürliche Hindernisse, die eigens für die Jagd vom AZH (Arbeitskreis Ziethener Herbstjagd) aufgebaut worden sind. Die Reiter legten unterwegs zwei Pausen ein. Den traditionellen Bügeltrunk, der, wie der Name es sagt, auf dem Pferd im Steigbügel genommen wird und den großen Stopp, der bereits seit vielen Jahren traditionsgemäß auf Schloss Lauersfort eingelegt wird. Das Schloss mit seiner malerischen Kulisse lud auch in diesem Jahr zum standesgemäßen Verweilen ein und ließ die Rast zu einem einzigartigen Erlebnis werden. Nachdem Reiter und Pferde sich erholt hatten, ging es auf den letzten Teil der Jagdstrecke. Der Fuchs Dietmar Liebig war natürlich als erstes am Ziel. Auf der Jagdwiese wurde das Jagdfeuer entzündet und die Reiter umrundeten zum Klang der Jagdhornsignale das Feuer und riefen „Halali“. Alle Jagdteilnehmer erhielten vom Jagdherrn eine Ehrennadel und einen Bruch aus Eichenblättern und Heidekraut. Waidmanns Dank.

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