Derbytag in der Landesliga hatte es in sich – Erneut „Zttersaison“ für die Hamborn Löwen?
„Des einen Freud ist des anderen Leid“

Maurice Hörter sah am Mittwoch die Ampelkarte und wird den Hamborner Löwen Sonntag gegen den FC Remscheid fehlen.
Foto: Markus Oeste
  • Maurice Hörter sah am Mittwoch die Ampelkarte und wird den Hamborner Löwen Sonntag gegen den FC Remscheid fehlen.
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Der zweite Spieltag in der Fußball-Landesliga am Mittwochabend hatte es in sich. Für die vier Duisburger Vereine war es reiner Derbytag. Dramatik herrschte im „Nord-Duell“ zwischen dem SV Genc Osmann und Oberliga-Absteiger FSV Duisburg. Der DSV 1900 setzte sich an der Düsseldorfer Straße gegen Wieder-Aufsteiger Hamborn 07 durch. Beginnt für die Löwen schon jetzt das große Zittern?

„Des einen Freud' ist des anderen Leid.“ Dieser Satz traf nach Abpfiff der beiden Partien voll und ganz zu. An der Oberhauser Allee in Neumühl war es im reinen Nord-Derby zwischen Genc Osman und dem FSV Duisburg sogar richtig dramatisch. In der fünften Nachspiel-Minute fielen gleich zwei Treffer. Bis dahin führte Gastgeber Genc mit 1:0. Dann glich der FSV aus. Ende? Denkste! Die „Heimmannschaft“ erzielte prompt den erneuten Führungs- und letztendlichen Siegtreffer.

Freuen konnte sich auch der DSV 1900, der jetzt wie Genc Osman mit zwei Siegen in zwei Spielen zu den führenden Teams mit makelloser Weste gehört. Ohne Punkt und ohne ein einziges Tor stehen die „07-er“ hingegen da. Erinnerungen an deren letzte Landesliga-Sasion werden wach, als die Löwen einen krassen Fehlstart hinlegten und letztlich abstiegen.

"Bloß nicht wieder
so ein Fehlstart"

Das „hätte, hätte, wäre, könnte“ hat das Team von Trainer Michael Pomp sicherlich in diesen Tagen oft auf den Lippen. Hätte der Schiedsrichter den Treffer der Hamborner im Eröffnungsspiel gegen Frohnhausen nicht wegen einer falschen Abseitsentscheidung aberkannt, hätten die Hamborner nicht einen Handelfmeter verschossen und wäre es nicht an beiden Spieltagen zu einer gelb-roten Karte für die Gelb-Schwarzen vom Holtkamp gekommen, dann könnte man jetzt anders dastehen.

„Bloß nicht wieder so ein Fehlstart. Dann geht das große Zittern wieder los“, mutmaßt Hamborns Vorsitzender Etrnst Schneider. Jetzt ruhen alle Team- und Fan-Hoffnungen auf das Heimspiel am Sonntag, 18. August, 15 Uhr, im VTRipkens Sportpark im Holtkamp, Westerwaldstraße 41-43, gegen den FC Remscheid.

Der am Mittwochabend wegen seiner Ampelkarte gesperrte und schmerzlich vermisste Kapitän Jan Stuber ist wieder mit von der Partie. Definitiv nicht dabei ist Maurice Hörter, der Mittwoch den gelb-roten Karton sah.
Die Löwen haben in beiden vorhergehenden Spielen auch eine ordentliche Portion Pech gehabt, denn spielerisch gute Ansätze gab es durchaus. Jetzt wollen die Hamborner einen weiteren Sinnspruch mit Leben füllen: „Wenn es zweimal nicht, klappt es beim dritten Mal.“ Dies Mission Klassenerhalt geht weiter.

Autor:

Reiner Terhorst aus Duisburg

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