MSV Duisburg muss im Pokal ran: Gegner aus Dassendorf ist motiviert und möchte die Zebras ärgern

Für Trainer Ilia Gruev ist es an der Zeit, den ersten Sieg einzufahren. Am Samstag soll über Dassendorf die zweite Runde erreicht werden.
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  • Foto: Hannes Kirchner
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Eine Premiere gibt es für beide Vereine in der ersten Pokalrunde. Die Gastgeber vom TuS Dassendorf und der MSV Duisburg haben noch nie gegeneinander gespielt. Anstoß im Ausweichstadion des FC Bergedorf 85 ist am Samstag, um 15.30 Uhr.

Der Gegner ist dabei ein echtes Schwergewicht, wenn man sich die letzten Saisons in der Oberliga Hamburg anschaut. Die Dassendorfer wurden fünfmal hintereinander Meister, verzichten seitdem aber auf einen Aufstieg in die höhere Klasse. Höhepunkt war der Gewinn des Doubles aus Meisterschaft und Verbandspokal in der letzten Spielzeit. Von 34 Spielen konnten 32 gewonnen werden.

Der MSV ist also gewarnt, möchte aber natürlich seiner Favoritenrolle gerecht werden und in die zweite Runde einziehen. Ein Erfolgserlebnis würde jetzt allen Beteiligten gut tun, nach den beiden Niederlagen zum Auftakt in die neue Spielzeit. Die Systemumstellung hat auch gegen Bochum nicht viel gebracht. Wie schon in Dresden erspielten sich die Zebras zahlreiche Möglichkeiten, nur der Torerfolg für die Stürmer blieb bisher aus. Die Dassendorfer geben sich kämpferisch und teilten schon nach der Auslosung via Facebook mit: „Pokalsieger 2019 wird der MSV nicht."

Freundschaft mit dem Rumelner TV

Eine deutliche Kampfansage an das Team der Meidericher, der Underdog möchte den Pokal Coup und sich gegen den Zweitligisten durchsetzen. Duisburgs Neuzugang, Stürmer John Verhoek, weiß natürlich, dass die Offensivabteilung in der Liga noch nicht auf Betriebstemperatur ist. Das soll sich am Samstag ändern: „Jetzt gilt es, im Pokal zu treffen und da die nächste Runde zu erreichen." Trainer Gruev kann da nur beipflichten und ist von der Seriosität seiner Mannschaft überzeugt: „Ein Sieg ist die beste Antwort auf ein negatives Ergebnis." Personell stehen alle Spieler zur Verfügung, und Gruev hat wieder die Qual der Wahl bei seiner Aufstellung. Zuletzt änderte er im Sturm die Startaufstellung, gegen Bochum durften Iljutcenko und Tashchy von Anfang an starten, wer es gegen Dassendorf wird, ließ der Cheftrainer wieder offen.

Gespielt wird im 13 Kilometer entfernten Bergedorf, das Stadion Sander Tannen hat eine Kapazität von 10.000 Zuschauern. 1.000 werden allein aus Duisburg bei dem Spiel dabei sein und die Zebras voll und ganz unterstützen. Die Dassendorfer unterhalten eine Freundschaft zum Rumelner TV, den Mitgliedern wird es am Samstag nicht leicht gemacht, wem sie die Daumen drücken sollen. Die Fans der Zebras sind von einem weiterkommen überzeugt. Finanziell wäre das Erreichen der zweiten Runde ein schöner Gewinn.

Text: Marcel Faßbender

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Lokalkompass Duisburg aus Duisburg

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