Zebras sichern sich den letzten Heimdreier in diesem Jahr

Mit dieser Choreo empfing die Nordkurve ihr Team. Die Fans durften am Ende nochmal jubeln und freuten sich über den 2:0 Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Dynamo Dresden.
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  • Mit dieser Choreo empfing die Nordkurve ihr Team. Die Fans durften am Ende nochmal jubeln und freuten sich über den 2:0 Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Dynamo Dresden.
  • Foto: Frank Preuß
  • hochgeladen von Marcel Faßbender
Wo: Schauinsland-Reisen-Arena , Margaretenstraße 5, 47055 Duisburg auf Karte anzeigen

Das letzte Heimspiel des Jahres konnten die Zebras mit 2:0 für sich entscheiden. Stanislav Iljutcenko traf in der ersten Halbzeit, Kevin Wolze traf per Freistoß kurz vor dem Ende zum 2:0. Ein erfolgreicher Abschluss und ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für alle Beteiligten.

Zum Abschluss eines sehr erfolgreichen Fußballjahres war nochmal Dynamo Dresden zu Gast in der Schauinsland-Reisen Arena. Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen machten sich bezahlt, es bliebt das ganze Spiel über friedlich. Sowohl im Stadion als auch darum herum. Dynamo kam mit drei Siegen hintereinander im Gepäck und wollte sich den nächsten Sieg holen. Die Zebras wollten ihren Fans nochmal einen Heimsieg schenken. Beide Mannschaften waren mit 23 Punkten punktgleich und wollten sich gegenseitig überholen. Die Stimmung im Stadion war großartig, die Nordkurve präsentierte eine große Choreographie über die ganze Tribüne mit dem passenden Spruch: „Wir sind fest entschlossen, heute wird scharf geschossen.“

Mit dieser Motivation sollte es ins Spiel gehen. Trainer Ilia Gruev schickte Kingsley Onuegbu für Pechvogel Boris Tashchy von Anfang an aufs Feld. Tashchy hatte sich unter der Woche beim Duschen unglücklich den Zeh gebrochen. Ahmet Engin ersetzte wieder den verletzten Moritz Stoppelkamp. Beide Ausfälle wogen natürlich schwer, schließlich waren beide an den meisten Zebra-Toren beteiligt gewesen. Die ersten Minuten tasteten sich beide Teams heran, wobei die Zebras schon intensiver den Zug zum Tor suchten. In der 10. Spielminute hätten die MSV-Fans schon jubeln können. Cauly Souza kam von rechts und hatte die Wahl: den Ball selber rein zu schieben oder in die Mitte zu spielen. Er spielte den Ball zu Onuegbu, der traf den Ball aber nicht und vergab so die große Möglichkeit zur Führung. In der 21. Minute war der Ball dann im Dynamo Tor, Onuegbu stand aber im Abseits, richtige Entscheidung vom Schiedsrichtergespann. Dresden reagierte jetzt und spielte mutiger nach vorne. Der Druck der Meidericher wurde aber nicht weniger, sodass sich ein abwechslungsreiches Spiel entwickelte. In der 35. Minute klärte Schwäbe einen Kopfball von Dustin Bomheuer, riesen Tat vom Dynamo Schlussmann. Die Sachsen hatten deutlich mehr Ballbesitz als die Duisburger, tauchten bisher aber noch nicht gefährlich vor dem Tor von Mark Flekken auf. Als alle Zuschauer sich schon mit dem 0:0 abgefunden haben klingelte es doch noch im Dresdener Tor. Ahmet Engin kam per Konter über die linke Seite. Engin lief allen Verteidigern davon und zog nach innen. Stanislav Iljutcenko stand in der Mitte, Engin legte den Ball perfekt auf und Iljutcenko hatte keine Mühe den Ball hinter die Linie zu drücken.

Das 1:0 für die Zebras kam mit dem Pausenpfiff und sorgte für Begeisterung bei den 14.792 Zuschauern in der Arena. Ein wichtiger Treffer der für weiteren Aufwind in der zweiten Halbzeit sorgen konnte. Im Großen und Ganzen war die Führung auch verdient gewesen, der MSV hatte die besseren Möglichkeiten hatte sich so die Führung verdient gehabt.

Trainer Ilia Gruev schickte dieselbe Elf wie zu Beginn auf den Rasen, Gäste Trainer Neuhaus wechselte das erste Mal, Fabian Müller musste runter, für ihn kam Niklas Kreuzer. In der 50. Minute hatte Onuegbu das 2:0 auf dem Fuß. Nach einem schönen Pass lief er alleine auf Marvin Schwäbe zu, Onuegbu probierte den Ball ins Tor zu lupfen, sein Versuch ging aber leider daneben. In der 67. Minute wechselte Gruev zum ersten Mal. Cauly Souza ging runter, der nicht seinen besten Tag erwischte, für ihn kam Youngstar Lukas Daschner neu ins Spiel. Ein kleines Geschenk von Gruev an seinen Spieler, der bisher kaum zum Zug kam. Die Zebras verteidigten clever die Führung, ließen den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und versuchten mit schnellem Umschaltspiel die Defensive von Dynamo zu knacken. Lukas Daschner zeigte viel Einsatz und ließ sich in der 82. Minute, 17 Meter vor dem Tor unsanft stoppen. Kapitän Kevin Wolze übernahm die Verantwortung und probierte sein Glück per Freistoß.

Er zirkelte den Ball gefühlvoll in den Kasten und ließ Schwäbe keine Chance im Dynamo Kasten. Die 2:0 Führung für die Meidericher war mehr als verdient gewesen und die Fans bejubelten den Treffer lautstark mit ihrem Team. Gruev nahm durch zwei Auswechslungen noch etwas Zeit von der Uhr und sein Team spielte die restliche Spielzeit locker runter. Drei Minuten Nachspielzeit halfen Dynamo auch nicht mehr und die Zebras sicherten sich nochmal drei wichtige Punkte zum Jahresabschluss.

Mit dem Aufstieg, dem Pokalsieg und dem siebten Tabellenplatz war das Jahr 2017 mehr als erfolgreich gewesen. Trainer Ilia Gruev war dementsprechend glücklich mit dem Abschluss des Jahres: „Ich bin stolz und glücklich über das Jahr 2017. Danke an alle, die uns unterstützt haben. Ein ganz großes Kompliment gilt der Mannschaft, ganz besonders für die vergangenen zwei Spiele. Mit 26 Punkten können wir sehr gut leben. Das Ziel ist und bleibt für uns der Klassenerhalt.“ Dem Ziel kann sein Team im kommenden Jahr selbstbewusst angehen. Seine Mannschaft hat trotz der schwerwiegenden Verletzungen in seinem Kader Moral bewiesen und gegen eine Mannschaft, die sich im Aufwind befand, souverän gespielt und gewonnen. Kapitän und Torschütze Kevin Wolze freut sich auf die Feiertage und das die Mannschaft so fleißig ist: „Es war ein starkes Spiel von uns, in dem wir kompakt gestanden haben und nichts zugelassen haben. Wir sehen jeden Tag im Training, dass die Jungs hart arbeiten. Wenn jemand zum Zuge kommt, dann ist er auch voll da. Das ist klasse. Im Endeffekt ist zwar noch nichts gewonnen, doch trotzdem können wir Weihnachten entspannt genießen.“ Am Ende wurde mit den Fans noch auf dem Zaun gefeiert und ein siebter Platz zur Winterpause kann sich sehen lassen.

Anfang Januar startet die Vorbereitung in die restliche Rückrunde, inclusive Trainingslager in Portugal. Der Sieg gegen Dynamo Dresden war ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für alle MSV-Fans gewesen. Die Zebras starten am Dienstag, 23. Januar mit dem Gastspiel beim Reviernachbarn VfL Bochum in das Zweitligajahr 2018.

Weitere Bilder vom Spiel finden Sie in der Galerie von Frank Preuß hier

Mit dieser Choreo empfing die Nordkurve ihr Team. Die Fans durften am Ende nochmal jubeln und freuten sich über den 2:0 Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Dynamo Dresden.
Stanislav Iljutcenko besorgte die 1:0 Führung und freute sich hinterher mit Vorbereiter Ahmet Engin über seinen Treffer.

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