Schlägereien nach WM-Aus und einsamer "Autokorsoversuch" mit Südkorea-Flagge in Duisburg-Hamborn

Symbolfoto Polizei

Nach dem WM-Aus für Deutschland und dem Public-Viewing im Biegerpark in Wanheim-Angerhausen, 27. Juni, beleidigten drei Männer gegen 21 Uhr Gäste eines Biergartens, schlugen einem 57-Jährigen auf die Nase und machten sich aus dem Staub.

Polizisten nahmen erstmal eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt auf. Der nächste Ärger im Biegerpark ließ nicht lange auf sich warten. Rund eineinhalb Stunden später griff das gleiche Trio (29, 31, 32 Jahre alt) Besucher einer Kioskterrasse an und versprühte Pfefferspray. Dieses Mal machte die alarmierte Streife die drei Alkoholisierten dingfest und nahmen sie zur Blutentnahme durch einen Arzt mit zur Wache. Zwei von ihnen schliefen danach ihren Rausch im Gewahrsam aus.

Ein Bekannter (32) des Trios musste ebenfalls die Polizisten in die Diensträume begleiten. Er hatte während des Einsatzes bereitwillig erzählt, die drei mit einem Auto zum Park gefahren zu haben - das Ganze allerdings stark alkoholisiert. Ein Arzt entnahm auch ihm eine Blutprobe. Seinen Führerschein kassierten die Beamten ein und er darf bis auf weiteres keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge führen. Bei den Auseinandersetzungen wollte niemand, trotz leichten Blessuren, medizinische Versorgung.

In Hamborn fuhr nach dem Deutschlandspiel ein einziger Autofahrer auf der Duisburger Straße hupend und Fahne schwenkend durch die Gegend - kein weiterer beteiligte sich an dem "Korsoversuch". Lag vielleicht daran, dass der Fahrer eine südkoreanische Flagge aus dem Fenster hielt. Die Freudenfahrt war schnell beendet und die Polizei traf keine Maßnahmen.

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