Ampelanlage an der Kreuzung L90/K16 wird kommen

Eine Ampelanlage soll laut Straßen NRW bis Mitte Juli an der Kreuzung der L90/K16 installiert sein. ^Foto: Jörg Terbrüggen
  • Eine Ampelanlage soll laut Straßen NRW bis Mitte Juli an der Kreuzung der L90/K16 installiert sein. ^Foto: Jörg Terbrüggen
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Die CDU Stadtratsfraktion hatte sich mit einem Schreiben an den landesbetrieb von Straßen NRW bezüglich der weiteren Entwicklung der L90 gewandt. Dabei ging es zum einen um den Radweg, zum anderen um die Situation an der Kreuzung Netterdensche Straße/Weseler Straße. In dem Antwortschreiben hieß es, dass eine Ampelanlage binnen kürzester Zeit in Betrieb gehen könnte. Einen kompletten Radweg hingegen wird es nicht geben.

Der Vorsitzende der CDU Stadtratsfraktion Matthias Reintjes hatte in einem Schreiben an Straßen NRW auf die prekäre Lage der Radfahrer aufgrund des zunehmenden Verkehrs durch den neuen Autobahnanschluss hingewiesen. Er wollte wissen, ob ein durchgängiger Radweg bis zum Gewerbegebiet im Bereich des Möglichen wäre. Dies wurde von Straßen NRW jetzt verneint. Allerdings habe der Regionalrat bei der Bezirksregierung das Projekt in die sogenannte Prioritätenliste aufgenommen. Die Maßnahme befindet sich dort auf Rang zwölf.
Mit einer zeitnahen Realisierung sei daher nicht zu rechnen. Der Stadt wurde vorgeschlagen, das Projekt als sogenannten Bürgerradweg zu realisieren mit entsprechender Mitfinanzierung durch das Land NRW. Zunächst sei aber auch das wegen fehlender Bereitschaft, auf freiwilliger Basis Grundstücke zur Verfügung zu stellen, nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Allerdings wurden die Eigentümer nochmals gebeten, sich zu konkreten Kaufpreisangeboten zu äußern. Wenn ein solcher Rad- und Gehweg realisiert sei, könne über das weitere Wegenetz die restliche Lücke geschlossen werden. Im weiteren Verlauf der L90 sei allerdings wegen der durch die Bebauung hervrogerufenen Zwangspunkte kein Rad- und Gehweg möglich.
Zur Situation an der Kreuzung L90/Netterdensche Straße und Weseler Straße schreibt Straßen NRW, dass diese zunächst dadurch optimiert werde, indem dort zeitnah eine Lichtsignalanlage errichtet wird. Eine Querungshilfe würde zudem rückgebaut und die ehemalige Linksabbiegespur wieder reaktiviert. Als zweite Stufe ist ein verkehrsgerechter Umbau des Knotenpunktes unter Verlängerung der Linksabbiegespur von der L90 aus Richtung A3 kommend in die K16 geplant. Dieser Umbau ist für das kommende Jahr vorgesehen. Der Umbau zu einem Kreisverkehr ist keine Option. Die Ampelanlage könnte bis Mitte Juli in Betrieb gehen. Eine Ampelanlage soll laut Straßen NRW bis Mitte Juli an der Kreuzung der L90/K16 installiert sein. Foto: Jörg Terbrüggen

Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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