Angeblicher Wasserwerker stiehlt Bargeld und Schmuck - Seniorin im Bad eingesperrt
Polizei rät: Im Zweifelsfall sofort die 110 wählen

Immer wieder fallen vorwiegend Senioren auf skrupellose Trickbetrüger herein. Die Polizei rät deshalb zur Vorsicht. Niemals fremde Personen in die Wohnung lassen. Handwerker melden sich vorab immer schriftlich oder auch telefonisch an. 

In Gerschede ist eine 78-jährige Frau einem angeblichen Wasserwerker auf den Leim gegangen. Er stand vor der Wohnung der Frau im Bereich der Hansemannstraße/Samoastraße/Gustav-Nachtigal-Straße und wollte das Wasser im Badezimmer überprüfen. Angeblich seien gleichzeitig seine Mitarbeiter im Keller am Werk und er müsse dazu das Wasser im Badezimmer abstellen. Er verschloss von Innen die Badezimmertüren. Daraufhin wurde die Bewohnerin bereits misstrauisch.

Angeblicher Monteur verschießt Badezimmertür von innen 

Während er augenscheinlich an den Armaturen schraubte, forderte die 78-Jährige aus dem Bad herausgelassen zu werden. Bedrohlich packte der falsche Wasserwerker die Frau am Arm und telefonierte dann angeblich mit seinem "Chef". Als die Seniorin äußerte, dass sie glaubt überfallen zu werden, schubste der unbekannte Mann sie von der Badezimmertür weg und verließ umgehend die Wohnung. Als die Bewohnerin das Badezimmer verließ, sah sie, dass mehrere Schränke und Schubladen durchwühlt wurden. Es fehlten Schmuck und Bargeld. Die Kriminalpolizei rückte aus und sicherte in der Wohnung Spuren. Der falsche Wasserwerker ist zirka 30 Jahre alt, zwischen 170-175cm groß und hatte eine stabile Statur. Er hat kurze schwarze Haare und einen kleinen Bart. Er trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose. Außerdem sprach er akzentfreies Deutsch.

Unbekannte niemals bei offener Wohnungstür im Hausflur stehen lassen

Die Polizei weist nochmal daraufhin, dass niemals fremde Personen in die Wohnung gelassen werden!
Lassen Sie Unbekannte niemals bei offener Wohnungstüre im Hausflur stehen! Und bedenken Sie, dass Handwerker sich vorab immer schriftlich oder telefonisch anmelden. Im Zweifel rufen Sie die Polizei unter der 110! Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in den beschriebenen Bereichen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei unter der 0201/829-0 zu melden.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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