Randale am Bahnhof Borbeck: Ruhrbahn-Mitarbeiter holen Polizei zu Hilfe
Weil sie ihre Personalien nicht preisgab, landete 30-Jährige schließlich auf der Wache

Die Ruhrbahnmitarbeiter riefen am Bahnhof Borbeck die Polizei zu Hilfe.
  • Die Ruhrbahnmitarbeiter riefen am Bahnhof Borbeck die Polizei zu Hilfe.
  • Foto: Jochen Tack (Symbolfoto)
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Aufregung am Bahnhof Borbeck: Zahlreiche Schaulustige beobachteten dort die Bemühungen von Ruhrbahn und Polizei, die Personalien einer Frau festzustellen, die ohne gültiges Ticket in der Bahn erwischt worden war. Die 30-Jährige wehrte sich heftig und landete schließlich in Handfesseln. Auf der Wache konnte ihre Identität dann schlussendlich doch geklärt werden. 

Am Freitag früh war die Frau in der Bahn den Mitarbeitern der Ruhrbahn aufgefallen. Die Ticketprüfer gaben an, die Frau nach einem gültigen Fahrschein gefragt zu haben. Die Frau konnte nur ein nicht entwertetes Ticket vorzeigen. Die 30-Jährige entwertete den Fahrschein erst während der Fahrt am Stempelautomaten. 

Am Bahnhof Borbeck ging es raus aus dem Zug

Folglich sei man an der Haltestelle Borbeck-Bahnhof mit der Frau ausgestiegen, um dort die Personalien festzustellen. Diese wollte jedoch keine Angaben zu ihrer Person machen. Mit der Konsequenz, dass die Ruhrbahn-Mitarbeiter die Polizei um Unterstützung baten.  
Während sich eine Streifenwagenbesatzung auf den Weg zum Bahnhof nach Borbeck machte, informierte die 30-Jährige ihren Freund. Auch der erschien daraufhin an der Haltestelle. Die Polizisten erläuterten der Frau, wieso die Personalien angegeben werden müssten. Da sie über ein gültiges Ticket verfüge, weigerte sie sich allerdings weiterhin sowohl gegenüber Ruhrbahn als auch der Polizei. 

Bei Rucksackdurchsuchung fing das Paar lautstark an zu schreien

Ihr wurde erläutert, dass die Polizei die Berechtigung habe, nach Personalpapieren suchen zu dürfen, sollte sie ihre Personalien nicht angeben.
Trotzdem wollte sie keine Angaben machen. Als die Beamten ihren Rucksack durchsuchen wollten, schrien sowohl die 30-Jährige als auch ihr Freund lautstark. Immer mehr unbeteiligte Passanten wurden auf den Vorfall aufmerksam. Es bildete sich eine kleine Gruppe von Schaulustigen. Die Maßnahme der Beamten wurde in Frage gestellt, es gab lautstarke Vorwürfe, dass man die Kontrolle nur durchführe, weil die Frau dunkelhäutig sei. 

Entnahme der Fingerabdrücke war zunächst eine schwierige Sache

Während der Durchsuchung des Rucksacks versuchte die Frau mehrfach gewaltsam den Beamten diesen wieder wegzureißen. Da sie dies nicht unterließ, wurden ihr zeitweise Handfesseln angelegt. Es konnten keine Personalpapiere aufgefunden werden. Daher sollte sie nun zur Polizeiwache
gebracht, um dort ihre Identität mittels eines Schnellverfahrens aufzuklären.
Auch dort leistete sie zunächst passiv Widerstand, indem sie ihre Hand zu einer Faustschloss und somit den Beamten nicht die Möglichkeit gab, die Fingerabdrücke zu prüfen. Schlussendlich gab sie dann ihre Personalien an und konnte die Polizeiwache wieder verlassen.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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