Ein Erlebnis für Augen und Ohren: Ecclesia Lumina in der Schönebecker Gemeindekirche

Ein wahnsinniges Erlebnis: Ecclesia Lumina in der Kirche St. Antonius Abbas. Wer am Samstag nicht mit dabei sein konnte, sollte sich die Veranstaltung bei ihrer Neuauflage im nächsten Jahr nicht entgegen lassen. Dass es die geben wird, steht bereits fest.  | Foto: Martin Wieser
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  • Ein wahnsinniges Erlebnis: Ecclesia Lumina in der Kirche St. Antonius Abbas. Wer am Samstag nicht mit dabei sein konnte, sollte sich die Veranstaltung bei ihrer Neuauflage im nächsten Jahr nicht entgegen lassen. Dass es die geben wird, steht bereits fest.
  • Foto: Martin Wieser
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Ecclesia Lumina - wer im vergangenen Jahr bei der Premiere in der Schönebecker Gemeindekirche St. Antonius Abbas mit von der Partie war, weiß, welch Erlebnis für Augen, Geist und Ohren sich den Zuschauern in der illuminierten Kirche bieten würde, als die Veranstalter zu einer Neuauflage einluden. 

Die Spannung war groß. Mit einer kurzen Videosequenz mit prägnanten Sätzen von Politikern (John F. Kenedy, D. Trump, A. Merkel) ging es los. Es ging um Zerstörungen der letzten 50 Jahre, thematisiert mit der Flucht über das Mittelmeer. Live gesprochenen wurden die Gedanken eines Flüchtlings. Der Bogen war weit gespannt.

Musik aus Terminator II

Er umfasste die Zerstörung der Menschheit durch Gott und leitete zur Sintflut über. Der Zeitsprung wurde zur Musik aus dem Film „Terminator II“ und vielen Lichteffekten im Altarraum erreicht. Das Christkönig-Mosaik, der Tabernakel und auch die Mosaike der vier Evangelisten waren in das Lichtkonzept eingebaut.
Zuvor musste aber Noah seine Arche bauen, um sich mit seiner Familie und allen Tieren der Erde vor der angekündigten Sintflut zu retten. Der Bau der Arche wurde über speziell komponierte Klänge von Nils Mosh vertont,  der Einzug der Tiere mit all ihren Geräuschen visuell mit einer sich aufbauenden Lasergrafik unterstützt.

Besucher hatten das Gefühl, mittendrin zu sein

Die Sintflut wurde für die Besucher nahezu körperlich spürbar: Verschiedene Wassergeräusche mit Blitz und Sturm steigerten sich zur Musik aus „Pirates of the Caribbean“. Laserstrahlen tanzten durch die Kirche und vermittelten den Anwesenden das Gefühl, mittendrin zu sein: auf hoher stürmischer See.  Die effektvolle Illumination unterstützte die Empfindungen. 
Zu ruhigerer Musik aus dem Film Titanic sank das Wasser und Noah ließ einen Raben und die Taube fliegen. Die letzte Liveszene stand für die Rettung der Menschheit. Der Flüchtling wurde freundlich in unserer Gesellschaft empfangen.

Gottesstimme leitete Lasershowfinale ein

Eine „Gottesstimme“ leitete das grandiose Finale mit einer Lasershow ein, die mit einer fliegenden animierten Taube mit Ölzweig im Schnabel endete.
Lichtkünstler Martin Lenze bedankte sich am Ende der Veranstaltungen für den Applaus, der dem ganzen Technikteam, dem Ecclesia Lumina Team, den Mitgliedern des Arbeitsausschusses Event sowie den vielen Helfern rund um das Event galt. Vor, während und nach den 5 Veranstaltungen war Möglichkeit des gemütlichen Beisammenseins im Gemeindesaal um die Eindrücke nachwirken und sacken zu lassen.

Erlös für Talita Kumi

Der Förderverein St. Antonius Abbas konnte in den rund fünf Stunden "Ecclesia Luimina" ca. 1000 Gäste in der Kirchengemeinde begrüßen, unter anderem OB Thomas Kufen, sowie Weihbischof Schepers und Thomas Kutschaty. Der Reinerlös der Veranstaltung ist für den Erhalt der pastoralen Gebäude und für „Talita Kumi“ bestimmt.

Mehr als einen Eindruck von den Klangerlebnissen in Schönebeck vermitteln die Fotos von Martin Wieser

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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