Essen bietet vom Gipfelsturm bis zum Badespaß eine Menge Abwechslung für spannende Ferientage
Urlaub vor der eigenen Haustür

Wandern, Radfahren, Bootstouren oder ein erfrischendes Bad in der Ruhr: Für einen Urlaub vor der eigenen Haustür bietet Essen zu einiges. Elke Brochhagen/Stadt Essen
  • Wandern, Radfahren, Bootstouren oder ein erfrischendes Bad in der Ruhr: Für einen Urlaub vor der eigenen Haustür bietet Essen zu einiges. Elke Brochhagen/Stadt Essen
  • Foto: Elke Brochhagen/Stadt Essen
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Dieser Sommer wird anders. Nach Wochen der Kurzarbeit ist die Urlaubskasse bei vielen leer. Wen die Krise finanziell nicht so arg gebeutelt hat, der verspürt angesichts der Einschränkungen und weiterhin drohenden Gefahren der Pandemie vielleicht wenig Lust, in die (mögliche) Ferne zu schweifen. Ist ja auch nicht unbedingt notwendig. Denn direkt vor der Haustür gibt es eine Menge zu erleben und erkunden.

von Christa Herlinger

Lust auf einen Gipfelsturm? "Berge" gibt's nämlich auch hier. Und die Schurenbachhalde in Altenessen bietet sich für eine "Besteigung" geradezu an. 267 Stufen und ein ansteigender Schotterweg. Das ist nicht von Pappe. Aber der Blick von oben ist die Mühe wert. Anstelle auf schneebedeckte Bergriesen blickt man hier bei uns auf Großstadt-Skyline und Landmarken. Und es wartet Kunst am Gipfel. US-Künstler Richard Serra hat 1998 dort die "Bramme für das Ruhrgebiet" installiert.

Wasser statt Berge?

Lieber Wasser statt Berge? Auch kein Problem. Wie wäre es mit einem Ausflug ins Seaside Beach Baldeney? Im Jahr der Grünen Hauptstadt 2017 öffnete die erste offizielle Badestelle an der Ruhr. Nun startet bereits die vierte Saison. Wegen der Situation rund um das Coronavirus gibt es am Seaside Beach wie in den Essener Schwimmbädern besondere Regelungen zur Hygiene und zur Einlasskontrolle.
Das Wasser der Ruhr kann in Sachen Temperatur nicht mit dem Mittelmeer mithalten? Da mag was dran sein. Wie wäre es dann mit einer Aktivität "auf" statt "im" Wasser? Beispielsweise einer Rundfahrt mit der Weißen Flotte Baldeney. Die Abfahrtszeiten der einzelnen Anleger sind im Internet unter www.baldeneysee.com veröffentlicht oder können über die Hafen-Hotline 0201/1857990 angefragt werden.

Wandern auf dem BaldeneySteig

So eine Rundfahrt macht Lust auf Bewegung. Radfahren oder Wandern? Den BaldeneySteig, der im Jahr der Grünen Hauptstadt eröffnet wurde, kennen Sie schon? Wie wäre es dann mit dem Kettwiger Panoramasteig? Der bietet auf 34,4 Kilometern und 761 Höhenmetern alles, was das Herz der Wanderer höher schlagen lässt. Es geht einmal rund um Kettwig, Schuir und Werden. Die Strecke führt entlang von Feldern, Wäldern und lockt mit einzigartigen Aussichten auf das Ruhrtal sowie die Kettwiger und Werdener Altstadt.
Doch lieber Radfahren? Kein Problem. Radwege, Fahrradstraßen und die Trassen der ehemaligen Zechenbahnen haben das Radverkehrsnetz in Essen auf über 200 Kilometer Länge wachsen lassen. Wer sich nicht alleine auf den Weg machen möchte, der findet im aktuellen Essener Fahrradkalender zahlreiche geführte Touren. Den Kalender gibt es als Download auf www.essen.de/leben/verkehr/radfahren/radfahren_in_essen.de

Sommer in Steele

Nach soviel Aktivität ein wenig Entspannung und Abwechslung gefällig? Auch das ist kein Problem. Hier bietet sich ein Abstecher nach Steele an. Unter dem Motto „Welcome back“ setzt der Initiativkreis City Steele (ICS) den „Sommer in Steele“ fort. Auf dem Grendplatz lockt ein Riesenrad, außerdem werden hier Churros (spanisch-mexikanische Süßigkeiten und Backwaren) angeboten. Auf dem Kaiser-Otto-Platz warten Kinder-Karussells sowie Süßwaren- und Grillstände. Die ortsansässige Gastronomie rundet das kulinarische Angebot ab.

An Regentagen ins Museum

Das Wetter spielt beim Urlaub in der eigenen Stadt natürlich eine Rolle. Für Regentage gibt es Museen. Auch die haben nach dem Lockdown ihre Pforten wieder geöffnet. Ob Kunst im Folkwang, Industriegeschichte auf Zollverein, die der Schaussteller im Markt- und Schaustellermsueum oder Plakate im Deutschen Plakatmuseum: Auch hier ist die Auswahl groß. Wer nicht nur gucken, sondern auch anfassen möchte, kommt bei einem Besuch des Phänomania Erfahrungsfelds auf Zollverein auf seine Kosten.

Autor:

Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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