Festival im Maschinenhaus

Moritz Fleiter ist im Rahmen des Maschinenhaus Festivals beim Physical Theatre mit dabei. Archivfoto: Gohl
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"Viel Angriffsfläche für eigene Gedanken" soll das Maschinenhaus Festival, welches erstmalig auf Carl vom 30. Juni bis 3. Juli stattfindet, bieten, wünscht sich Fabian Sattler, der als Schauspieler und Regisseur selbst Teil des Festivals ist. Das Spektrum ist breit: Es reicht von Tanz, Schauspiel und Literatur über Physical Theatre und Performance bis hin zum Kinder- und Jugendtheater, von Bildender Kunst bis Jazz hin zu improvisierter Musik.

Die ganze künstlerische Vielfalt soll im kompakten Festival-Format präsentiert werden. Zudem bietet das Maschinenhaus Festival die Gelegenheit, einen Einblick in die freie Kunstszene der Stadt zu bekommen, sich mit den Künstlern direkt auszutauschen und in der hoffentlich sommerlichen Festivalatmosphäre bei kühlen Getränken und kleinen Speisen das Gelände rund um das Maschinenhaus zu genießen.
"Das Festival wurde aus der Idee heraus geboren, dass im Maschinenhaus spannende Produktionen aller Sparten entstehen. Diese Bandbreite wollen wir zeigen", erklärt Fabian Sattler. Die einzelnen Inszenierungen werden dabei selbst entwickelt. "Es sind ganz eigene Stücke entstanden, die vor allem durch ihre Interdisziplinarität besonders sind. Bildende Künstler und Musiker arbeiten zum Beispiel zusammen."
Zum Physical Theatre kommentiert Sattler: "Es entsteht über den Körper, es gibt also keine verkopften Inszenierungen. Zudem deckt Physical Theatre auf sinnliche Weise die Bandbreite von Humor bis Tragik ab."

Produktionen aller Sparten

Fabian Sattler ist gemeinsam mit Moritz Fleiter und weiteren Kollegen gleich zweimal mit Inszenierungen beim Festival dabei. "Der kleine Wassermann" bietet Kindertheater der besonderen Art. Alltäglichen Gegenständen wird hier Magie abgewonnen. Das erfordert keine große Theatertechnik. Und dennoch - oder gerade darum - sind die Kinder fasziniert. Zu sehen im Rahmen des Festivals als szenisches Live-Hörspiel nach Otfried Preußler für Zuschauer ab 4 Jahren am 2. Juli um 16 Uhr.

Ohne große Theatertechnik

"We have to laugh before midnight" eröffnet am 30. Juni um 20 Uhr das Festival. Hier dreht sich alles um die Frage, wann das Leben zu Ende ist. "Ein interessantes Thema, das viel Angriffsfläche für eigene Gedanken bietet", so Fabian Sattler, und auf der Bühne - quasi im wahrsten Wortsinn - von vielerlei Seiten beleuchtet wird.
Mehr Infos und das gesamte Programm findet man unter www.maschinenhaus-essen.de/vorschau/maschinenhaus-festival/
Das Maschinenhaus befindet sind in Altenessen an der Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 auf dem Gelände der Zeche Carl. Auf dem Gelände rund um das Maschinenhaus lässt sich die Festival Atmosphäre genießen.
Foto: Heike Kandalowski

Autor:

Petra de Lanck aus Essen-Süd

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