"Maschinenhaus-Nische" schafft Raum für spontane Begegnungen

Im Untergeschoss des Maschinenhauses gibt es szenisch und akustisch ganz besondere Bedingungen, die Michael Zier (Bild, hinten) gerne nutzen möchte.
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  • Im Untergeschoss des Maschinenhauses gibt es szenisch und akustisch ganz besondere Bedingungen, die Michael Zier (Bild, hinten) gerne nutzen möchte.
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"Schauen, wohin die Reise geht", will Theatermacher Michael Zier mit einem neuen Konzept für den Foyerkeller des Maschinenhauses auf Carl in Altenessen. Mit der Reihe "Maschinenhaus-Nische" soll der künstlerischen Experimentierfreude Rechnung getragen werden. Den Anfang macht am morgigen Sonntag, 22. April, der Musiker und Komponist Vasko Damjanov.

Welches Format künftig im kleinen aber feinen Raum des Maschinenhaus-Gewölbekellers einem interessierten Publikum vorgestellt werden soll, lässt Zier zunächst offen. Er setzt auf die Wirkung des begrenzten Raumes als intensiver Ort der Begegnung. Einmal im Monat sollen dort ab sofort Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit haben zu experimentieren - soll heißen, ihre Kunst vor Publikum zu erproben. Ob dies ein Comedian mit seinem ersten Programm sein wird oder aber ein Jazzbassist mit Bachsonaten, auch einen Perfomer mit selbstgeschnitzter Rettichflöte könnte Zier sich vorstellen.
"Spontane Happenings" sind ihm willkommen. Doch zunächst setzt er auf die Kraft der Musik. So besetzt Vasko Damjanov mit seinem "Desktop Jam Projekt" die erste Nische am morgigen Sonntag um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für den Künstler sind willkommen und eine Interaktion mit dem Publikum ist ausdrücklich erwünscht.
Damjanov hat sich eine mobile Umgebung zum Improvisieren von elektronischer Musik geschaffen, mit der er im Maschinenhaus-Foyer zum ersten Mal live auftritt. Mit Loopstation, Drum Machine und Synthesizer entstehen so mit wenigen Knopfdrücken in kürzester Zeit Landschaften voller exotischer Klangfarben.
Michael Zier, Initiator und Ideengeber zur neuen Reihe, stammt aus Süddeutschland und hat an der Essener Folkwang Universität der Künste den Studiengang Physical Theatre absolviert. "Wir sind für alles offen", betont er im Hinblick auf die Maschinenhaus-Nische: Das, was präsentiert wird, sollte möglichst im Entstehungsprozess sein."

Experimente im Gewölbekeller

Die nächste Interaktion mit dem Publikum wird dann am 13. Mai Jens Eike Krüger eingehen. Der Singer und Songwriter bezeichnet sich selbst als angehenden "Spaziergangsprofi" und schreibt derzeit seine Masterarbeit zum Thema.
Karten für die Maschinenhaus-Nischen gibt es unter tickets@maschinenhaus-essen.de.
Künstler, die sich für die Reihe interessieren, können sich bei Michael Zier unter zier@maschinenhaus-essen.de melden.

Im Untergeschoss des Maschinenhauses gibt es szenisch und akustisch ganz besondere Bedingungen, die Michael Zier (Bild, hinten) gerne nutzen möchte.
Autor:

Petra de Lanck aus Essen-Süd

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