Ausstellung bis 31. März in Essen-Schonnebeck
„Wenn die Augen eines Bergmanns leuchten“

Udo Schwamborn präsentiert Bergbau-Exponate.

Nur noch bis Sonntag, 31. März, ist die Ausstellung „Wenn die Augen eines Bergmanns leuchten“ in der GSE-Pflegeeinrichtung Hospital zum Heiligen Geist, Drostenbusch 61, in Essen-Schonnebeck zu sehen. Rund 1.500 Exponate zeigt der Sammler Udo Schwamborn, der als Anerkennung für die langjährige Tätigkeit bei der Grubenwehr das Goldene Verdienstkreuz verliehen bekam.

Die Dinge, die Udo Schwamborn Zeit seines Lebens zusammengetragen hat, machen das Wesen des Bergbaus aus: Werkstelefone, Kauenhaken mit Original-Bergmannskleidung und vieles mehr. Auch eine der legendären „Dahlbuschbomben“, mit der auf der gleichnamigen Schachtanlage im Jahre 1955 drei Bergleute gerettet wurden, ist Teil der Ausstellung. Acht Jahre später, im September 1963, konnten mit ihr in Lengede nochmals 14 Bergleute wieder ans Tageslicht befördert werden.
Insgesamt gibt es weltweit nur noch drei Exemplare dieses spektakulären Rettungsgerätes. Eines davon ist noch einige Tage im Hospital zum Heiligen Geist zu sehen. Auch nachgestellte Rettungseinsätze der Grubenwehr mit lebensgroßen Puppen sind Bestandteil der Ausstellung.
Und wenn Udo Schwamborn ganz persönlich durch seine Ausstellung führt, dann erklärt sich auch ihr Titel „Wenn die Augen eines Bergmanns leuchten“. Denn was Schwamborn nie vergessen wird: „Die Kameradschaft unter uns Bergleuten war einmalig!“
Die Ausstellung ist bis 31. März täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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