Flüchtlingsdorf in Karnap wird für 700 Menschen geplant

Das Flüchtlingsdorf auf dem Gelände des Stinnes-Stadion könnte das bisher größte in Essen werden.
  • Das Flüchtlingsdorf auf dem Gelände des Stinnes-Stadion könnte das bisher größte in Essen werden.
  • hochgeladen von Sabine Pfeffer

Drei weiteres Flüchtlingsdörfer entstehen jetzt im Essener Norden. Wie berichtet, hat die Stadtverwaltung das Stinnes-Stadion in Karnap und die alte Sportanlag an der Erbslöhstraße in Altenessen-Süd ausgewählt. Ferner entschied man sich für den Standort Bonifaciusstraße an der Grenze Schonnebecks zu Kray. Mit womöglich 700 Menschen könnte Karnap das bisher größte Flüchtlingsdorf erhalten.

Fast verliert man den Überblick, über die Standorte wie über die Infoveranstaltungen. Die müssen teils so kurzfristig anberaumt werden, dass sie fast mit dem Baubeginn zusammenfallen.

Infotermine in Schonnebeck und Altenessen-Süd

Am Donnerstag, 17. September, steht nun um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Gemeinde Schonnebeck, Immelmannstraße 12, die städtische Inforveranstaltung in Sachen Bonifaciusstraße an. Wenige Tage später, am Montag, 21. September, geht es ebenfalls um 19.30 Uhr im Kirchenraum Herz Jesu-Kirche, neben Bäuminghausstraße 66, um das Dorf an der Erbslöhstraße. Letzteres befindet sich nur wenige hundert Meter Luftlinie von jenem am Altenbergshof entfernt.
In der nächsten Woche, so kündigt die Stadt an, beginnen dann vorbereitende Arbeiten für das Flüchtlingsdorf auf dem Gelände des ehemaligen Mathias-Stinnes-Stadions in Karnap. Dort werde zunächst die obere Erdschicht abgetragen, um anschließend einen festen Untergrund für die mobilen Bauten zu schaffen. Ein genauer Zeitplan wird erst noch erstellt.

Weniger als geplante 400 Flüchtlinge an anderen Standorten

Es könnte das bisher größte Dorf in Essen werden. Da an bisherigen Standorten nicht so viele Menschen wie geplant untergebracht werden können, sind für Karnap rund 700 Flüchtlinge im Gespräch.
Lücke schließen, so lautet wieder einmal das erforderliche Motto des Krisenstabs. Ordnungsdezernent Christian Kromberg: „Uns bleibt derzeit keine andere Möglichkeit, als in Karnap mit einem größeren Flüchtlingsdorf zu planen.“

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