Aktion „Seebrücke“ für Flüchtlinge
Grüne Ratsfrau Müller-Hechfellner: Auch Essen muss ein sicherer Hafen werden!

Kundgebung der "Seebrücke-Kampagne" auf dem Kennedyplatz im Sommer 2019, die auch mit grüner Unterstützung stattfinden konnte. Wer keine Leichen mehr aus dem Mittelmeer fischen will und auch keine Leichensäcke brauchen will, der muß als Stadt bereit sein, von Fall zu Fall auch eine überschaubare Zahl von Flüchtlingen aufzunehmen. Damit die privat-ehrenamtlichen Seenotrettungsschiffe überhaupt noch ihre humanitäre Arbeit, die von den EU-Staaten verweigert wird, weiter durchführen können, muss es mehr Städte geben, die solche "Boot-People" aufnehmen. Essen sollte schnellstens dazu gehören.
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  • Kundgebung der "Seebrücke-Kampagne" auf dem Kennedyplatz im Sommer 2019, die auch mit grüner Unterstützung stattfinden konnte. Wer keine Leichen mehr aus dem Mittelmeer fischen will und auch keine Leichensäcke brauchen will, der muß als Stadt bereit sein, von Fall zu Fall auch eine überschaubare Zahl von Flüchtlingen aufzunehmen. Damit die privat-ehrenamtlichen Seenotrettungsschiffe überhaupt noch ihre humanitäre Arbeit, die von den EU-Staaten verweigert wird, weiter durchführen können, muss es mehr Städte geben, die solche "Boot-People" aufnehmen. Essen sollte schnellstens dazu gehören.
  • Foto: Walter Wandtke
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Die Ratsfraktion der Essener Grünen unterstützt die Initiative des evangelischen Kirchenkreises Essen, der lokalen Seebrücke-Gruppe, attac und ProAsyl, die im Rahmen der Aktion „Jeder Mensch hat einen Namen“ auf das anhaltende Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer hinweist. Die Initiatoren wollen nicht nur an die bereits Verstorbenen erinnern, sondern auch die lokalen politischen Entscheidungsträger dazu auffordern, Verantwortung zu übernehmen. Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Christine Müller-Hechfellner, erklärt hierzu:
„Inzwischen haben sich bereits alle größeren Nachbarstädte – von Düsseldorf, Köln über Bochum und Dortmund – zum sicheren Hafen für aus Seenot gerettete Flüchtlinge erklärt. Wir setzen uns dafür ein, dass auch in Essen endlich ein entsprechender Ratsbeschluss gefasst wird. Für eine Großstadt wie Essen mit entsprechenden freien Kapazitäten bei der Flüchtlingsunterbringung sollte die Unterstützung der Aktion „Seebrücke“ eine Selbstverständlichkeit sein. Es ist mehr als blamabel, dass die Essener Sozialdemokratie es bisher nicht geschafft hat, ihrem christdemokratischen Koalitionspartner im Rat ein entsprechendes Zugeständnis abzuringen.“

Kundgebung der "Seebrücke-Kampagne" auf dem Kennedyplatz im Sommer 2019, die auch mit grüner Unterstützung stattfinden konnte. Wer keine Leichen mehr aus dem Mittelmeer fischen will und auch keine Leichensäcke brauchen will, der muß als Stadt bereit sein, von Fall zu Fall auch eine überschaubare Zahl von Flüchtlingen aufzunehmen. Damit die privat-ehrenamtlichen Seenotrettungsschiffe überhaupt noch ihre humanitäre Arbeit, die von den EU-Staaten verweigert wird, weiter durchführen können, muss es mehr Städte geben, die solche "Boot-People" aufnehmen. Essen sollte schnellstens dazu gehören.
Christine Müller-Hechfellner, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion in Essen will Druck machen, dass unsere Kommune endlich auch Teil der "Seebrücke für sichere Häfen" für Flüchtlinge wird. Das sozialpolitische Gewissen unserer lokalen GroKo muss hier aber leider erst noch wach werden.
Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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