Sportpark Lohwiese: Spatenstich für Ersatzhalle schon im September?

Keine Trainingskiebitze: Reinhold Gomolinski, Vorsitzender des FC Karnap, Ratsherr Udo Bayer und Bezirksvertreter Michael Schwamborn (beide Essener Bürgerbündnis) vor dem Standort der geplanten Ersatzhalle an der Lohwiese. Archivfoto: Torma
  • Keine Trainingskiebitze: Reinhold Gomolinski, Vorsitzender des FC Karnap, Ratsherr Udo Bayer und Bezirksvertreter Michael Schwamborn (beide Essener Bürgerbündnis) vor dem Standort der geplanten Ersatzhalle an der Lohwiese. Archivfoto: Torma
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Erst der Ersatz für die Turnhalle am Sigambrerweg, dann die Neue Mitte Karnap – so sieht es der Plan vor. „Offensichtlich gibt es keine Probleme“, berichtet Udo Bayer. Nach Abstimmung mit dem Bauamt und Investor Ten Brinke rechnet der EBB-Ratsherr mit einem baldigen Spatentisch für die bedarfsgerechte Gymnastikhalle auf der Sportanlage Lohwiese.

„Der Bauantrag ist ordnungsgemäß eingegangen, die Unterlagen sind komplett“, weiß Bayer. Die Prüfung soll Ende September abgeschlossen sein – diesen Termin habe der neue Leiter des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung, Roland Graf, bestätigt. Mit dem städtischen OK könnte alles sehr schnell gehen. „Ten Brinke steht Gewehr bei Fuß“. Der Projektentwickler hatte sich bereit erklärt, den Bau der Halle zu übernehmen. Kostenpunkt: Rund 650.000 Euro.

Der Hallenersatz ist nicht nur der erste Schritt auf dem Weg zur Belebung der Karnaper Ortsmitte: Erst wenn dieser errichtet worden ist, wird die Sportstätte am Sigambrerweg nicht mehr benötigt und abgerissen – Voraussetzung für die Baureifmachung der Grundstücke am Markt. Die neue Gymnastikhalle ist auch Bestandteil der Vision vom „Sportpark“ Lohwiese.

So soll die Spielstätte des FC Karnap Kunstrasen erhalten. „Die Sport- und Bäderverwaltung bereitet den Kunstrasen als anschließende Maßnahme vor“, so Bayer. Ein Bodengutachten müsse her, auch die Kosten seien noch zu ermitteln. So ist unklar, ob das städtische Bugdet - das ursprünglich für die bedarfsgerechnete Gymnastik eingeplant war, nach dem Ten Brinke-Investment jedoch umverteilt werden konnte – auch für ein zweites, kleineres Kunstrasenspielfeld ausreicht. „Im Frühjahr 2014 wissen wir mehr.“

Die Ironie aus Sicht des FC Karnap: Die Renovierung der Umkleiden, lange dringlichstes Problem an der Lohwiese, fällt in das „Programm für danach“. EBB-Ratsherr Bayer: Der Sportpark Lohwiese erfordert ein schrittweises Vorgehen. Die Umkleiden sind ein Thema für 2015.“ Gymnastikhalle und neues Geläuf dürften den Karnaper Sportlern die Wartezeit erträglich gestalten.

Autor:

Patrick Torma aus Essen-Nord

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