Großeinsatz der Polizei in Nordrhein-Westfalen
Ermittlungen gegen rockerähnliche Gruppierung

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Essen führen ein Ermittlungsverfahren durch, das vornehmlich gegen die rockerähnliche Gruppierung Al-Salam 313 gerichtet ist. Den Mitgliedern dieser Gruppe werden verschiedene Straftaten vorgeworfen. Gegen sie wird unter anderem wegen des Handels mit Waffen und Betäubungsmitteln sowie wegen Verstößen im Bereich der Schleuserkriminalität und Fälschungsdelikten ermittelt.

Am Mittwoch, 22. Mai, durchsuchten Einsatzkräfte mehrere Objekte in Nordrhein-Westfalen. Ziel der Durchsuchungen war das Auffinden von weiteren Beweismitteln. Eingesetzt wurden neben Beamten der Kriminalpolizei auch Beamte der Einsatzhundertschaften und Spezialeinsatzkommandos. Insgesamt richten sich die Ermittlungen gegen 34 Beschuldigte mit überwiegend irakischem und syrischem Hintergrund.
Durchsucht wurden 49 Wohnungen und Geschäftsbetriebe in Essen, Köln, Duisburg, Bonn, Siegburg, Krefeld, Dortmund, Olpe, Hünxe, Ennigerloh, Velbert und Heiligenhaus. Dabei wurden Bargeld sowie vermeintliches Falschgeld im fünfstelligen Bereich sichergestellt. Außerdem fanden die Beamten verschiedene IT-Hardware und Betäubungsmittel. Ein Verdächtiger wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen sowie die Auswertung sichergestellter Gegenstände, insbesondere digitaler Datenträger, werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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