S04 spielt bereits Freitag – machbare Aufgaben für BVB und FCB

Der FC Schalke 04 muss sich am 19. Spieltag versuchen gegen in Berlin gegen Hertha BSC durchzusetzen.
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  • Foto: Gerd Kaemper
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Der FC Schalke 04 eröffnet in Berlin mit Hertha BSC den 19. Bundesliga-Spieltag. Borussia Dortmund kann derweil am Samstag bereits vorlegen, ehe der FC Bayern erst am Sonntag zum Einsatz kommt.

Auf Schalke rumort es, obwohl die vergangenen beiden Bundesligaspiele gewonnen werden konnten. Manager Christian Heidel und der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies haben zuletzt abwechselnd das extrem gute, ja sogar freundschaftliche Verhältnis zueinander betont. Ein Bekenntnis zu Heidel für die kommende Saison, geschweige denn erste Gespräche zu einer Vertragsverlängerung für Heidel über den Sommer 2020 hinaus, vermied Tönnies aber bislang. Die Schlinge für den S04-Manager scheint sich mehr und mehr zuzuziehen.

Luft für Heidel auf Schalke wird dünner

Zum einen, weil teure Transfers in keinem guten Verhältnis zu den Leistungen stehen. Zum anderen, weil eine Woche vor dem Ende des Transferfensters noch immer kein Neuzugang präsentiert werden konnte und die aus dem vergangenen Sommer nicht überzeugen.

Chef-Trainer Domenico Tedesco muss versuchen diese Themen auszublenden, auch wenn er selbst betont, dringend Verstärkung in der Innenverteidigung und im Sturm zu benötigen. Gegen Hertha BSC muss Schalke am Freitag (20.30 Uhr) auf den gesperrten Weston McKennie verzichten. Dafür kehrt Yevhen Konoplyanka zurück in den Kader und wohl auch direkt in die Startelf. Die dürfte Tedesco im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Sonntag kaum verändern.

Ärgert Duda Rudy und Co. wieder?

Änderungen werden aber nötig sein, wenn Hertha wie schon in der Hinrunde Sebastian Rudy in Manndeckung nimmt und so versuchen wird, das Aufbauspiel der Königsblauen komplett lahm zu legen. Auf Schalke gelang es durch Ondrej Duda. Der Spielmacher erzielte dann sogar beide Treffer beim 2:0-Sieg. Daheim ist die „Alte Dame“ sehr stark und verlor erst einmal. Eine schwere Aufgabe für die „Knappen“, die aber auch wegen der darauffolgenden Partien gegen Borussia Mönchengladbach und Bayern München unter Druck stehen.

Unter dem steht auch André Breitenreiter. Der Trainer von Hannover 96 steht vor dem Aus. Eine weitere Niederlage dürfte sein Ende beim Tabellenvorletzten einläuten. Dass diese alles andere als unwahrscheinlich ist, lieg auf der Hand. Denn das Team von der „Leine“ tritt beim Tabellenführer Borussia Dortmund an.

Breitenreiter in Hannover vor dem Aus

Der BVB könnte mit einem Heimsieg den Vorsprung auf den Verfolger Bayern München für 24 Stunden auf neun Punkte ausbauen. Da Kapitän Marco Reus wieder zur Verfügung steht, steigen die Chancen. Selbst ohne Reus startete Dortmund mit dem 1:0-Sieg in Leipzig vor knapp einer Woche erfolgreich ins neue Jahr.

Der FC Bayern ist auf dem Papier an diesem Spieltag aber ebenfalls klarer Favorit. Der Deutsche Meister empfängt den kriselnden VfB Stuttgart, der unter Trainer Markus Weinzierl auch nicht die Kurve bekommen hat. Der Auftakt beim 2:3 am vergangenen Wochenende gegen Mainz 05 warf die guten Vorsätze fürs neue Jahr direkt wieder über Bord.

Derby in Liga 2 am Dienstag

Die 2. Liga startet übrigens nicht an diesem Wochenende, aber am kommenden Dienstag (29. Januar). Mit dem Derby zwischen dem VfL Bochum und dem MSV Duisburg wartet auf die Fußball-Fans direkt ein Knaller zum Jahresauftakt.

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