Die Sprache wird gegendert...
Strohleute unter uns?

Die Sprache ist ja bekanntlich in ständigem Wandel: Neue Begriffe kommen hinzu, wie zum Beispiel das Couchsurfing oder das Schmähgedicht. Alte geraten hingegen ziemlich aus der Mode, wie zum Beispiel die Niederkunft oder der Tanzplatz.

Ganz im Trend liegt jedoch das Gendern, sprich: eine geschlechtergerechte Sprache. Ist zwar unterm Strich nur fair, führt aber zu Wort-Konstruktionen, die schon nicht mehr feierlich sind.
An die Studierenden und die Lehrenden haben wir uns ja beinahe schon gewöhnt.
Und die Stadtverwaltung in Hannover hat ihren Mitarbeitenden "Empfehlungen für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache" gegeben. Sogar ein "Gender-Star", sprich: Geschlechts-Sternchen, soll dort der Vielzahl geschlechtlicher Identitäten Rechnung tragen, also auch Menschen einbeziehen, die sich weder als Frau noch als Mann fühlen.
Jüngst eigerte im Fernsehen ein gegenderter Bericht über die Mattscheibe, bei der es um Strohmänner in fernen Ländern ging. Das waren zwar in der Tat kriminelle Herren, doch um dem Gender-Wahn gerecht zu werden, wurde plötzlich von Strohleuten gesprochen.
Darauf einen Strohrum. Und im besten Falls ist's alles nur ein Strohfeuer...

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