Jetzt auch der Rhein Herne-Kanal gesperrt

Schleuse Gelsenkirchen
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Die eisigen Temperaturen fordern ihren Tribut. Als letzter der Ruhrgebietskanäle ist jetzt auch der Rhein-Herne-Kanal für die Schifffahrt gesperrt. Die immer stärker werdende Eisschicht auf der Wasserstraße, vorallem aber vereiste und zugefrorene Schleusentore legen den Schiffsverkehr lahm und machen einen weiteren Betrieb der Wasserstraße unmöglich. Während sich viele Spaziergänger an dem ungewöhnlichem Bild entlang des Kanals erfreuen, können die anhaltenden Tieftemperaturen für viele der Binnenschiffer existenzbedrohend werden. So kann ein Liegetag bei großen Schiffen 2000 Euro und mehr kosten. Aber auch Industrianlagen und Kraftwerke entlang des Kanals können nicht mehr versorgt werden und müssen auf ihre Reserven zurück greifen. Da auch das meiste Heizöl mit den großen, jetzt festliegenden Tankschiffen transportiert wird, könnte es zu einem deutlichen Anstieg des Ölpreises kommen.

Autor:

Horst Hetberg aus Gelsenkirchen

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