Bei Gladbecker Polizei wurden innerhalb von vier Tagen sechs Unfallfluchten angezeigt
Verursacher ließen Schäden in Höhe von über 7.000 Euro zurück

Gladbeck. Das klingt schon fast nach einem (traurigen) Rekord: Innerhalb von nur vier Tagen wurden bei der Gladbecker Polizei insgesamt sechs Unfallfluchten zur Anzeige gebracht, bei denen ein Gesamtschaden von mehr als 7.000 Euro angerichet wurde.

So meldete sich bei der Polizei eine 32-jährige Gladbeckerin, die angab, ihren Pkw am Mittwoch, 19. Juni, gegen 14 Uhr vor dem Haus "Alte Radrennbahn 11" in Butendorf abgestellt zu haben. Als die Frau am Freitag, 21. Juni, um 16.15 Uhr zu ihrem Wagen zurückkehrte, stellte sie frische Unfallspuren an dem Pkw fest. Den angerichteten Schaden schätzt die Polizei auf 1.000 Euro.

Der nächste Fall von Fahrerflucht wurde der Polizei am Samstag, 22. Juni, gemeldet. Der geschädigte Fahrzeughalter gab an, das er mit seinem Pkw vom 21. Juni (14 Uhr) bis 22. Juni (11 Uhr) in ganz Gladbeck unterwegs gewesen sei. Daher kommen mehrere Örtlichkeiten als Unfallort in Frage, Hinweise betreffs des Verursachers und auch des Hergangs liegen nicht vor. Fest steht indes, dass der an dem Auto angerichtete Schaden mindestens 500 Euro beträgt.

Satte 2.000 Euro beträgt der Schaden, der an dem Pkw entstand, den ein 27-jähriger Gladbecker am Freitag, 21. Juni, gegen 15 Uhr auf dem Parkstreifen am Jovyplatz in Stadtmitte abstellte. Als der Mann am Samstag, 22. Juni, gegen 16 Uhr zu seinem Auto zurückkehrte, entdeckte er die frischen Unfallspuren.

Eine böse Überraschung erlebte auch ein 30jähriger Gladbecker, nachdem er am Freitag, 21. Juni, seinen Wagen um 16.45 Uhr im Bereich der Bergmannstraße in Butendorf abgestellt hatte. Denn nur 30 Minuten später kehrte er zu seinem Wagen zurück, der in der genannten Zeit von einem anderen Autofahrer beschädigt wurde. Der Schaden wird mit 1.500 Euro angegeben.

Ebenfalls am Freitag, 21. Juni, wurde gegen 18 Uhr gegenüber des Hauses Hermannstraße 44 in Stadtmitte ein Pkw abgestellt. Dessen Halter stellte an dem Wagen dann am Samstag, 22. Juni, um 16.44 Uhr Unfallspuren fest. In diesem Fall dürfte der Schaden mindestens 1.000 Euro betragen.

Und am Samstag, 22. Juni, kam es dann um 9.20 Uhr auf dem Parkplatz des REWE-Marktes Dick in Brauck, Horster Straße 360, zu einer Fahrerflucht. Zur genannten Zeit beobachteten Zeugen, wie ein grauer oder silberfarbener Pkw (vermutlich Daimler-Benz oder Chrysler) vorwärts in eine Parkbox fuhr, dabei aber einen anderen Pkw am hinteren Radkasten touchierte. Dabei entstand in der Höhe 59 bis 64 Zentimeter ein Lackkratzer, dessen Reparatur mindestens 1.000 Euro kosten dürfte. Die Zeugen konnte noch sehen, dass der Unfallverursacher seine Fahrt fortsetzte, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Bei dem Unfallflüchtigen soll es sich um einen etwa 70-jährigen Mann mit stabiler Figur und angegrauten Haaren mit "normalen Haarschnitt" gehandelt haben. Der Mann soll unter anderem eine verwaschene Arbeitshose getragen haben.

Sachdienliche Hinweise zu allen Unfallfluchten nimmt die Polizei unter Tel. 0800-2361-111 entgegen.

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