Organisatoren rechnen in der Zukunft pro Jahr mit 900 teilnehmenden Schülern
Für die Baumpflanzaktion der Gladbecker Grundschulen werden dringend Betreuer gesucht

Die seit vier Jahren laufende Baumpflanzaktion, obiges Foto entstand im Jahr 2018, erfreut sich bei den Gladbecker Grund- und Förderschulen einer sehr großen Beliebtheit. Nun werden aber dringend ehrenamtliche Helfer gesucht, um die Betreuung der Jungen und Mädchen bei der Aktion gewährleisten zu können.
  • Die seit vier Jahren laufende Baumpflanzaktion, obiges Foto entstand im Jahr 2018, erfreut sich bei den Gladbecker Grund- und Förderschulen einer sehr großen Beliebtheit. Nun werden aber dringend ehrenamtliche Helfer gesucht, um die Betreuung der Jungen und Mädchen bei der Aktion gewährleisten zu können.
  • Foto: Archiv Kariger/STADTSPIEGEL Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Der Hilferuf ist an Deutlichkeit nicht zu überbieten: Für die Baumpflanzaktion der Gladbecker Grundschulen werden dringend ehrenamtliche Helfer gesucht!

Besagte Pflanzaktion startete in Gladbeck im Jahr 2016. Für die Organisation und Durchführung ist das Regionalforstamt Ruhrgebiet, vertreten durch den zuständigen Förster Markus Herber, zuständig. Mit von der Partie sind aber auch der Hegering Gladbeck, der Förderverein Kotten Nie sowie der Rotary-Club.

Die erste Baumpflanzaktion wurde vor vier Jahren von Schülern der Rentforter Josefschule vorgenommen. Anschließend meldeten sich viele andere Gladbecker Grundschulen und die aktuellen Berechnungen haben ergeben, dass künftig pro Jahr rund 900 Kinder der Grund- und Förderschulen an der Aktion teilnehmen werden.

"Die Schüler sollen durch diese Aktion behutsam an die Natur herangeführt werden. Sie erhalten Bäume zum Anfassen, reichlich frische Luft und garantiert schmutzige Hände. Wir hoffen, durch dieses Pflanzerlebnis mit den anschließenden Aufarbeitungen im Unterricht, die Schüler nicht nur beindrucken, sondern auch für alle Themen rund um den Natur- und Umweltschutz nachhaltig sensibilisieren zu können," erläutert Förster Herber.

Doch nun stoßen die Organisatoren an logistische Grenzen. Denn die vorhergesagten 900 Kinder pro Jahr müssen auch betreut werden. In der Nachbarstadt Bottrop, wo die Baumpflanzaktion allerdings schon seit 25 Jahren läuft, sieht es ähnlich aus. In Bottrop sind von Beginn an aber auch ehrenamtliche Helfer im Einsatz, die die Schüler betreuen. Und diesem Beispiel möchte man in Gladbeck gerne folgen.

Vor allen Dingen auf die Unterstützung von Vereinen und Verbänden setzt Markus Herber. Als da wären Schützen- und Sportvereine sowie Taubenvereine. Ebenfalls gefragt seien aber auch Imker, Gärtner, Vogelzüchte, Naturschützen, Lehrer sowie Ornithologen. Auch rüstige Omas und Opas sind willkommen. Und die Stadt Gladbeck, so die Hoffnung des Försters, könnte ja vielleicht aus dem Bereich des Fachbereichs "Grün" des "Zentralen Betriebshofes" den einen oder anderen Mitarbeiter abstellen. Eine schönere Aufgabe für und mit dem größten Gut, eben den Kindern, gebe es nicht, wirbt Herber. Und der Dank in Form von strahlenden Kinderaugen sei den Helfern gewiss.

Die eigentlich Pflanzaktion soll sich ab dem Jahr 2021 über drei Tage erstrecken. Für 2020 ist nur ein Tag vorgesehen. Dann werden am Donnerstag, 2. April, rund 250 Kinder in der Zeit zwischen 8 und 13 Uhr Bäume pflanzen. Die Pflanzaktion erfolgt wieder auf dem RAG-Grundstück an der Welheimer Straße in Brauck.

Vom 11. bis 18. Mai schließt sich dann über sechs Tage die diesjährige Eintopfaktion an. Hierzu werden pro Tag sechs Klassen am "Kotten Nie" in Gladbeck-Ost, Bülser Straße 157, erwartet. Die Erstklässler werden ihre Sämlinge in einen Topf pflanzen und anschließend von ihrem Betreuer zu einem Pflanzbeet geführt, um den Topf "auszubringen". An dem Aktionstag lernen die Kinder zudem über einen Parcour auf spielerische Art und Weise die Tiere und Pflanzen ihrer Umwelt kennen. Zum Abschluss wird zur Erinnerung an den Tag ein Klassenfoto - natürlich inklusive Betreuer - gemacht.

Gladbecker, die also als ehrenamtliche Betreuer aktiv werden möchten, können sich im Regionforstamt Ruhrgebiet bei Markus Herber, Tel. 02045-402536, melden.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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