Aufruf richtet sich an alle Gladbecker Bürger
Erklärung der Verwaltungsspitze: Offenheit, Respekt und Solidarität

Ungewöhnlicher Schritt der Gladbecker Stadtspitze: Mit einer offiziellen Erklärung werben (von links nach rechts) Rainer Weichelt (1. Beigeordneter), Bettina Weist (Bürgermeisterin) und Linda Wagner (Rechts- und Ordnungsdezernentin) bei den Bürgern der Stadt um "Offenheit, Respekt und Solidarität".
  • Ungewöhnlicher Schritt der Gladbecker Stadtspitze: Mit einer offiziellen Erklärung werben (von links nach rechts) Rainer Weichelt (1. Beigeordneter), Bettina Weist (Bürgermeisterin) und Linda Wagner (Rechts- und Ordnungsdezernentin) bei den Bürgern der Stadt um "Offenheit, Respekt und Solidarität".
  • Foto: Stadt Gladbeck
  • hochgeladen von Uwe Rath

Offenheit, Respekt und Solidarität - das sind die zentralen Werte der gemeinsamen Erklärung von Bürgermeisterin Bettina Weist, dem Ersten Beigeordneten Rainer Weichelt, und Rechts- und Ordnungsdezernentin Linda Wagner.

Die Erklärung richtet sich an alle Gladbeckerinnen und Gladbecker, appelliert an ein solidarisches Miteinander und spricht sich für die Einhaltung der staatlichen Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise aus. Als Grundlage dient die „Gladbecker Erklärung“.

„Die Corona-Pandemie hat besonders die Fragen des Gemeinwohls in den Vordergrund gerückt – unser friedliches, soziales Miteinander wird derzeit leider viel zu oft auf die Probe gestellt. Es kommt in diesen Zeiten mehr denn je darauf an, Anstand vorzuleben, Haltung zu beziehen und Solidarität zu leben“, betont die Bürgermeisterin, die die Initiative zu der Erklärung ergriffen hat.

„Auch die vierte Corona-Welle traf uns mit ganzer Wucht, die Omikron-Variante sorgt für bisher nie dagewesene Inzidenzen. Natürlich ist auch eine nationale Kraftanstrengung nötig, aber wir hier vor Ort, bei uns in Gladbeck, tragen ebenso die Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen“, so Bettina Weist weiter.

Deshalb spricht sich die Verwaltungsspitze für mehr Vertrauen in die Arbeit der Behörden und gemäß der laufenden städtischen Impfkampagne in die Wissenschaft und Medizin aus. „Wir stehen hinter den Corona-Maßnahmen der Regierung. Wir stehen an der Seite derjenigen, die täglich mit ihrer Arbeit in Kliniken, Arztpraxen, Impfstellen, Pflegeeinrichtungen, in den Gesundheitsbehörden oder an anderen Stellen dazu beitragen, diese Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen zu überwinden“, heißt es in der Erklärung.

Besondere Sorgen bereiten der Bürgermeisterin, dass rechtsextreme Gruppen die Situation der Corona-Krise ausnutzen, um ihre politischen Ziele zu propagieren. Die Solidarität der Gesellschaft und das Vertrauen in die Regierung sollen so zerstört werden. „Wir appellieren an sie, sich vor allem von Einschüchterung, Hass, Hetze und Gewalt zu distanzieren“, so Linda Wagner. Die berechtigten Sorgen und Ängste der Menschen werden ausgenutzt, um Unwahrheiten zu verbreiten und Teile der Bevölkerung anzufeinden. „Im Sinne dieser Erklärung wollen wir uns auch in der jetzigen Situation gegen radikale Gruppen und die Instrumentalisierung der Pandemie einsetzen“, erläutert Rainer Weichelt.

Die gesamte Erklärung kann unter www.gladbeck.de/corona-erklaerung abgerufen werden.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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