Politische Gespräche standen im Mittelpunkt
Gladbecker waren zu Gast in der Landeshauptstadt

50 Personen stark war die Besuchergruppe des SPD-Ortsvereins Gladbeck-Ost bei ihrem Besuch im Düsseldorfer Landtag, wo die Gäste vom SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner (links) begrüßt wurden.
  • 50 Personen stark war die Besuchergruppe des SPD-Ortsvereins Gladbeck-Ost bei ihrem Besuch im Düsseldorfer Landtag, wo die Gäste vom SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner (links) begrüßt wurden.
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  • hochgeladen von Uwe Rath

Gladbeck/Düsseldorf. Einer Einladung des Gladbecker SPD-Landtagsabgeordneten Michael Hübner folgend war jetzt eine 50-köpfige Besuchergruppe des SPD-Ortsvereins Gladbeck-Ost zu Gast in Düsseldorf.

Hübner ließ es sich nehmen, die Gruppe im Landtagsgebäude persönlich zu begrüßen. Bei der anschließenden Gesprächsrunde standen natürlich aktuelle politische Themen im Mittelpunkt. "Was passiert, wenn es in etwas weniger als 100 Tagen den "Chaos-Brexit" gibt?" lautete eine der gestellten Fragen. Und da war Michael Hübner der absolut richtige Ansprechpartner, denn als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion ist er unter anderem zuständig für die Themenbereiche "Europa", "Medien" sowie "Haushalt und Finanzen".

Michael Hübner machte keinen Hehl daraus, dass Sorgen hat, sollte der anstehende "Brexit" tatsächlich im Chaos versinken. "Blick man auf die aktuellen Entwicklungen in Großbritannien, ist der ungeordnete Austritt leider nicht unrealistisch," gestand Hübner ein. "Das hätte auch große Auswirkungen auf Nordrhein-Westfalen. Hier werden beispielsweise Teile für den Mini hergestellt, die dann nicht mehr so einfach nach Großbritannien kommen," wusste Hübner zu berichten. Aus Sicht des SPD-Politikers hätte ein ungeordneter "Brexit" aber auch für viele Briten beziehungsweise Gladbecker, die Verwandte auf "der Insel" haben, ungeahnte Auswirkungen."

"Der Brexit ist daher ein ganz wichtiges Thema, mit dem ich mich hier im Landtag beschäftige," berichtete Hübner weiter. "Zur nordrhein-westfälischen Europapolitik gehört aber auch, dass ich regelmäßig Kollegen aus Belgien besuche und mit denen darüber verhandele, wie die maroden Atomkraftwerke an der Grenze zu Deutschland abgeschaltet werden können.

Aber auch lokale Themen wurden bei dem Treffen besprochen. Dabei ging es unter anderem um die Verbrennung von Öl-Pellets im Scholvener Kraftwerk und natürlich auch das Ende des Steinkohle-Bergbaus im Ruhrgebiet.

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