GRÜNE begrüßen Windkraft auf Mottbruchhalde

Grüne Energie Windkraft - solche Anlagen könnten sich die Gladbecker GRÜNEN auch auf der Mottbruchhalde vorstellen.
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  • Foto: Uschi Dreiucker/pixelio.de
  • hochgeladen von Annette Robenek

Die Gladbecker Grünen sprechen sich für die Nutzung der Mottbruchhalde als Standort für Windenergieanlagen aus.

„Gut 3.000 Gladbecker Haushalte können durch die Stromerzeugung einer Windkraftanlage mit Energie versorgt werden“, macht Grünensprecher Bernd Lehmann deutlich. Statt durch teuren und aufwändigen Netzausbau den Strom von den Küsten in den Süden zu transportieren, sollte der Energiebedarf so weit wie möglich dezentral abgedeckt werden.

Schon im Januar hatte sich der Stadtplanungs- und Bauausschuss mit der Festlegung von sogenannten Konzentrationszonen für Windenergieanlagen im Gladbecker Stadtgebiet befasst. Dabei wurde deutlich, dass auf unserem dicht besiedelten Stadtgebiet höchstens drei dieser Zonen ausgewiesen werden können.

Neben der Fläche in Ellinghorst, wo zurzeit ein Ersatz für die bereits bestehende Anlage errichtet wird, handelt es sich um eine Fläche nördlich des Innovationszentrums Wiesenbusch und eben die Mottbruchhalde in Brauck. „Gerade auf den Halden ist die Windkraftausbeute besonders hoch. Nicht umsonst sind erst vor kurzer Zeit zwei Windenergieanlagen auf der Halde in unserer Nachbarschaft in Scholven errichtet worden“, so Lehmann.

Für die Stadt Gladbeck hat die Braucker Haldenlandschaft auch einen hohen Wert für die Freizeitnutzung. Die Grünen sehen darin keinen Widerspruch.

„Der Flächenbedarf für zwei Windräder ist gering. Wir erwarten von der RAG, dass sie in Kooperation mit der Stadt sowie dem Regionalverband Ruhr als Eigentümer der benachbarten Halden attraktive Naherholungsfunktionen schafft, welche die aufwendige Schüttung als Vulkankegel gestalterisch aufnehmen“, ergänzt Grünen-Fraktionsvorsitzender Mario Herrmann.

Die Grünen würden es außerdem begrüßen, wenn sich die RAG zu einem Finanzierungskonzept entschließt, das eine Beteiligung Gladbecker BürgerInnen ermöglicht.

Ein derartiges „Bürgerwindrad-Modell“ könnte auch dazu beitragen, die Akzeptanz vor Ort zu erhöhen.

Autor:

Annette Robenek aus Gladbeck

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