Nach Unfall in Pkw eingeklemmt: Die Gladbecker Feuerwehr rettet schnell und schonend

Neun Aktive aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Gladbeck absolvierten jetzt mit Erfolg den Ausbildungslehrgang "Technische Hilfe Straße". Foto: Feuerwehr
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Gladbeck. Die Zeiten, in denen die Feuerwehr nahezu ausschließlich bei der Brandbekämpfung zum Einsatz ausrückte, gehören schon längst der Vergangenheit an. Heutzutage gibt es vielmehr im Bereich „Technische Hilfeleistungen“ eine Vielzahl von Einsätzen.

Für ihre Arbeit steht auch den Einsatzkräften der Feuerwehr Gladbeck modernes Gerät zur Verfügung. Um die Gerätschaften im Ernstfall effizient einsetzen zu können, ist eine fundierte Ausbildung unumgänglich. So gab es jetzt einen neuen Lehrgang „Technische Hilfe Straße“, an dem neun Wehrleute aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr mit Erfolg teilnahmen. Die Ausbildung wurde geleitet von Stadtbrandinspektor Ralf Makowka (Stellvertretender Leiter der Feuerwehr Gladbeck), Brandamtmann Ralph Tasch, Brandinspektor André Lotze sowie Oberbrandmeister Michael Schreiner.

Vermittelt wurden den Lehrgangsteilnehmern unter anderem die verschiedenen Fahrzeugkonstruktionen. Denn bei einem Einsatz nach einem Verkehrsunfall mit im Fahrzeug eingeklemmten Personen müssen unter anderem die Einbauorte wichtiger Teile wie zum Beispiel der Batterie/Batterien, der Sicherheitssysteme (zum Beispiel Airbag und Gurtstraffer) sowie verstärkte Bereiche der Karosserie erkundet werden. Gleiches gilt für Betriebsmittel (zum Beispiel Motoröl) und Antriebsart (Verbrennungsmotor, Hybrid-Fahrzeug, Elektro-Fahrzeug, Fahrzeug mit Motor mit Gasversorgung). Natürlich muss auch die Unfallstelle entsprechend abgesichert werden.

Aufgezeigt wurden in dem Lehrgang verschiedene Möglichkeiten der Fahrzeugstabilisierung sowie Schneid- und Öffnungstechniken bei verunfallten Fahrzeugen. Im Mittelpunkt stand dabei stets die schnellstmögliche aber zugleich schonende Rettung von eingeklemmten Personen aus verunfallten Kraftfahrzeugen.

Neben dem theoretischen Unterricht kam auch der praktische Teil bei der Ausbildung nicht zu kurz. Dabei konnten die Teilnehmer das Erlernte an Alt-Pkw unter Beweis stellen. Die ausrangierten Fahrzeuge wurden auch dieses Mal wieder von der „Autoverwertung Langenströer“ aus Marl für den Lehrgang kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die abschließende Prüfung im mündlichen, schriftlichen als auch praktischen Teil bestanden mit Erfolg: Oberfeuerwehrmann André Münzel, Oberfeuerwehrmann Dominic Rocha und Feuerwehrmann Mario Roll (alle Löschzug Stadtmitte); Unterbrandmeister Dominik Rulofs, Feuerwehrmann Marvin Sönnichsen, Feuerwehrmann Nico Sowa und Feuerwehrmann Daniel von der Grinten (alle Löschzug Rentfort) sowie Feuerwehrmann Niklas Lindemann und Feuerwehrmann Marius Zimniak (beide Löschzug Brauck).

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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