Koepchenwerk in Herdecke
RWE-Lichtlandmarke strahlt am Hengsteysee: Abschluss der Sicherungsarbeiten am Koepchenwerk

Der RWE-Schriftzug am Koepchenwerk leuchtet wieder.
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  • Der RWE-Schriftzug am Koepchenwerk leuchtet wieder.
  • Foto: Markus Bollen
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Sie leuchtet wieder, die RWE-Lichtlandmarke oberhalb desKoepchenwerks. Seit dem Ende der 1920er Jahre, als das
Pumpspeicherkraftwerk nach Plänen von Arthur Koepchen gebaut wurde,
steht sie für die Aktivität der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke
am Hengsteysee. Der RWE-Schriftzug hat eine starke Symbolkraft, er
steht für ungebrochene, wirtschaftliche Prosperität des Standortes und ist
für die Herdecker Bürgerinnen und Bürger ein weithin sichtbares Symbol
ihrer Heimat am Hengsteysee.


Seit die Industriedenkmalstiftung das Koepchenwerk im Jahr 2017 in ihren
Bestand übernahm, hat sich viel getan.
„Zwei arbeitsintensive Jahreliegen hinter uns“, sagt Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung.
„Der historische RWE-Schriftzug wurde rekonstruiert; das 4000 m² große
Dach der Maschinenhalle ist dicht, 40 Fenster sind repariert, das
Gebäude ist trocken und bietet jetzt wieder einen Schutz für den
wertvollen Maschinenbestand.“
Was den Radfahrern und Fußgängernbereits aufgefallen sein dürfte, ist, dass von der Fassade nun keine
Gefahr durch herabfallenden Putz mehr ausgeht. Gerüst und Bauzaun
sind abgebaut, Spaziergänger und Jogger schauen neugierig durch die
schönen Fenster auf die imposanten Maschinen. Die Kosten für die
gesamten Sicherungsarbeiten blieben im Budget und wurden vollständig
aus den Geldern finanziert, die RWE mit der Übertragung des Denkmals
in die Industriedenkmalstiftung einbrachte. Nun steht der Antrag für eine
Nutzungsänderung auf dem Arbeitsprogramm der Stiftung: „Dieses

hochkarätige Denkmal wollen wir“, so Ursula Mehrfeld, „natürlich bald der
Öffentlichkeit im Rahmen von Führungen präsentieren.“
Die Bürgermeisterin, Dr. Katja Strauss-Köster, ist begeistert und dankt der
Stiftung im Namen der Herdecker Bürgerinnen und Bürger für ihr
Engagement.
„Das Koepchenwerk ist unsere wichtigste Landmarke undwir möchten ihm im Rahmen unserer Planungen für die Internationale
Gartenausstellung 2027 eine zentrale Rolle zukommen lassen.“

Für Ulrich Heckmann, Leiter des Referats Industriekultur beim Regionalverband Ruhr, ist das Denkmal ein technikgeschichtlicherMeilenstein auf der Route der Industriekultur, die mit ihren 25
Ankerpunkten jährlich mehr als 7 Millionen Besucher anzieht. Das
Koepchenwerk repräsentiert das industriekulturelle Erbe unserer Region
und steht als technische Pionierleistung bei der Speicherung von Energie
für ein nach wie vor brandaktuelles Thema.

Auch Ludwig Kons, Leiter der Sparte Wasserkraftwerke der RWE Power
AG zeigt sich beeindruckt von den Arbeiten der Industriedenkmalstiftung.
Besonders freut ihn, dass der RWE-Schriftzug in neuem Glanz erstrahlt.
„RWE setzt sich, ganz im Sinne ihres Slogans „ZUKUNFT SICHER
MACHEN“, heute wie auch schon in den vergangenen mehr als 80 Jahren
am Standort Herdecke mit modernster Speichertechnologie für
Versorgungssicherheit und bezahlbare Energieversorgung ein. "Wir freuen uns, dass wir mit unserem Sponsoring der Beleuchtungskostendes RWE-Schriftzuges einen weiteren Beitrag zur Bewahrung des
stillgelegten Teils dieses wichtigen RWE-Standorts beitragen können. Wir
wünschen der Stiftung für ihre Arbeit hier vor Ort viel Erfolg.“

Spende für die Buchstaben

Regina Schrader, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Koepchenwerk
e.V. in Herdecke, will mit den Mitgliedern die Industriedenkmalstiftung
tatkräftig unterstützen. Der Verein hat sich etwas Besonderes zur Aufgabe
gemacht: die 12-Buchstaben-Spendenkampagne KOEPCHENWERK. Regina
Schrader zufolge soll damit der historische Schriftzug an der Fassade wieder
zum Leuchten gebracht werden: „Erst dann ist das Denkmal auch als
Lichtlandmarke wieder komplett.“
Pro Buchstabe fallen 5000 Euro für die Instandsetzung inklusive
Beleuchtung und Stromkosten an. Spenden ab 1 Euro sind möglich.

Spendenkonto:
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Volksbank Dortmund-Nordwest eG, IBAN: DE19 4406 0122 4168 6627 00,
BIC: GENODEM1DNW
Verwendungszweck: Koepchwerk leuchtet

Spendenquittungen werden ab 50 Euro automatisch und bei niedrigeren
Beträgen auf Anfrage

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