Muntere LKler machen Hattinger Altstadt unsicher

Das hier ist ein Teil der munteren Truppe von Lokalkompass-Usern, die sich am Samstag in Hattingen getroffen haben. Zu einem "Klassentreffen" der besonderen Art  formierte sich der lebenslustige Haufen vor dem Alten Rathaus auf dem Untermarkt.  Foto: Strzysz
  • Das hier ist ein Teil der munteren Truppe von Lokalkompass-Usern, die sich am Samstag in Hattingen getroffen haben. Zu einem "Klassentreffen" der besonderen Art formierte sich der lebenslustige Haufen vor dem Alten Rathaus auf dem Untermarkt. Foto: Strzysz
  • hochgeladen von Roland Römer

Puh, was war das für ein Tag! Fast 40 Lokalkompass-User trafen sich gegen elf Uhr am Samstag im zu dem Zeitpunkt wenig malerischen Hattingen: Es blies eine, wie der Nordmann sagt, "steife Brise", die Sonne war hinter den Wolken weggetaucht und Petrus selbst schien sich nicht so recht entscheiden zu können, ob er es regnen lassen sollte oder nicht.

Letztlich entschloss er sich zu einem Mittelding: Es fielen immer mal wieder ein paar Tropfen auf die Erde. Kaum, dass der ein oder andere Lkler seinen Regenschirm entfaltet hatte, da war's aber auch schon vorbei mit dem "Guss".
Der Laune der munteren Truppe aus Hagen, Wesel, Viersen, dem Rest-Ruhrgebiet und Niederrhein, Olpe, Soest oder Arnsberg und natürlich Hattingen (selbst unser aller Freund "Gallus" ließ sich inkognito in der Runde blicken) tat das mitnichten Abbruch. Sehr, sehr viele kannten sich bereits von den früheren Treffen, deren Zahl von fast jedem anderes angegeben wurde. Zwischen fünf und sieben waren es, darauf einigte man sich schließlich.
So wurde denn jeder Neuankömmling am Alten Busbahnhof im Schatten des Hochbunkers und nahe am Horkenstein herzlich und mit viel Gejohle umarmt oder mit einem nicht minder herzlichen "Na, und wer bist Du? Wo kommst Du denn her?" sofort in die Gemeinschaft (auf neudeutsch "community") aufgenommen.
Aber Hanni (Borzel) fehlte. Ausgerechnet! Immerhin hatte sie zusammen mit STADTSPIEGEL-Redakteur und Lokalkompass-Moderator Roland Römer dieses Treffen organisiert. Doch Arnsberg ist ein ganzes Stück weg von Hattingen. Das merkte sie spätestens auf der Autobahn, wo sie nämlich so lange im Stau stand, dass sie entgegen ihrer sonstigen Tradition bei den anderen LK-Treffen diesmal nicht einmal mit den blauen Luftballons mit dem roten Lokalkompass darauf den Treffpunkt schmücken konnte.
Als sich die ersten Lkler begannen Sorgen über Hannis Wegbleiben zu machen, zumal sie per Handy ebenfalls nicht zu erreichen war, da trudelte die erlösende Meldung von ihr höchstselbst ein: Sie habe endlich den Stau überwunden und warte auf die LKler am Steinhagen, wo die „Alte Krone“ erster Anlaufpunkt für alle sein sollte.
War das ein Hallo, als viele der LKler „ihre“ Hanni endlich in die Arme schließen konnten! Da kam das gemeinsame köstliche Mittagessen (Champignon-Schnitzel, Pfeffer-Medaillons, riesiger Grillteller oder Putensteak) gerade recht, um erste Erlebnisse des Tages und seit der letzten Zusammenkunft auszutauschen.
Finden Sie es im Kindergarten laut? Dann seien Sie froh, dass Sie nicht unter die LKler geraten sind: Lebensfreude, Spaß und gute Laune in gehobener Phon-Zahl sind ab sofort Synonyme für ein Lokalkompass-Treffen!
Nach zwei erlebnisreichen, informativen und lustigen Stunden (Kennen Sie den Unterschied zwischen linksrheinischer und rechtsrheinischer Erbsensuppe? Nein? Dann sollten Sie mal Willi fragen!) ging es zunächst zum Gruppenfoto mit STADTSPIEGEL-Fotograf Siggi Strzysz auf den Untermarkt vors Alte Rathaus.
Als auch das geschafft war, natürlich wieder mit viel Spaß und noch mehr Gelächter, stand eine Stadtführung an, die Hattingen Marketing für die LKler gestiftet hatte. Willkommen war der anderthalbstündige „Verdauungsgang“ durch die historische Altstadt allen und gespickt mit verblüffenden Details aus den sachkundigen Mündern der Stadtführer obendrein.
Jetzt freute sich die muntere Truppe schon wieder auf Kaffee und Kuchen in Annelie’s Café. Beides gab es dort reichlich, Gespräche bis zum „offenen Ende“ ebenfalls.
Genau wie Sonne draußen mittlerweile. Wie könnte aber auch Petrus den Himmel weiterhin weinen lassen, wenn sich durch die alten Straßen und Gassen der liebevoll restaurierten Altstadt von Hattingen solch‘ ein lustiger und lebensfroher Haufen von Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft bewegt..?

Autor:

Roland Römer aus Hattingen

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