Helfende Hände für Kamen - Bürger organisieren Flüchtlingshilfsverein "ProMensch"

Circa 80 Kamener Bürger treffen sich, um einen Verein zu gründen, der das alltägliche Zusammenleben mit den Geflüchteten vereinfachen und verbessern möchte.
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Ein neuer Verein, der sich am Montag, 19. Oktober, im JKC Kamen an der Poststraße 20 gründen wird, möchte das Engagement und die verschiedenen Hilfsstrukturen in Kamen in der angespannten Flüchtlingssituation bündeln und organisieren.

Unter dem Namen „ProMensch Kamen - Hilfe für Geflüchte“ will der neue Zusammenschluss mit Stadt und lokalen Institutionen kooperieren. Ein Schwerpunkt des Vereins liegt in der Integration der Geflüchteten für ein langfristiges harmonisches Miteinander der Menschen.

Nachhaltige Hilfe und Integration in Kamener Gesellschaft

Gründungsmitglied Bilitis Naujoks erklärt: „Wir möchten den direkten Kontakt zwischen Kamener Bürgern und den Geflüchteten im Alltag verbessern. Dazu bieten wir Sprachförderung und Hilfe bei der Anbindung an Vereinsstrukturen an.“
Aktuell haben sich 80 Engagierte für eine Mitgliedschaft bei ProMensch angekündigt. „Und zwar aus allen gesellschaftlichen Bereichen und Altersklassen, die in Kamen vertreten sind“, betont Naujoks und ergänzt: „Wir sind von unserer Ressourcen und Möglichkeiten sowie mit unserem Engagement groß und breit aufgestellt, sodass wir uns in vielen Segmenten, in denen Hilfe benötigt wird, einbringen können.“

Hilfe bei Tagesstrukturen, Ämtern, Sprache und Kultur

Als eines der Hauptprobleme der Integration von Geflüchteten in den Alltag sieht der Verein fehlende Tagesstrukturen bei den Schutzsuchenden. „Man muss den Menschen das Gefühl geben, gebraucht zu werden, der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können“, führt Bilitis Naujoks aus. Dafür müssen auch Sprachhindernisse überwunden werden, die sonst eine alltägliche Teilhabe am Leben in Kamen erschweren. Neben Sprachkursen möchte ProMensch Flüchtlingen bei Behördengängen unterstützen und über die hiesige Kultur aufklären, welche für die meisten Migranten noch sehr unbekannt ist.

Der direkte Kontakt von Geflüchteten und Bürgern wird gefördert

Mitmachen im Ehrenamt bei „ProMensch Kamen - Hilfe für Geflüchtete“ kann jeder Bürger. Weitere Info via Mail an promenschkamen@gmail.com oder Facebook unter www.facebook.com/ProMenschKamen.

Circa 80 Kamener Bürger treffen sich, um einen Verein zu gründen, der das alltägliche Zusammenleben mit den Geflüchteten vereinfachen und verbessern möchte.
„Der direkte Kontakt zwischen Flüchtlingen und Bürgern muss gefördert werden“, sagt ProMensch-Gründungsmitglied Bilitis Naujoks.
Autor:

Steffen Korthals aus Kamen

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