Stille Demo gegen den Giftmüll

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Seit dem Abend des 27.06.2012 wird demonstriert. Gegenüber dem Giftmüllberg an der Eyller Straße Ecke Feldstraße stehen stumme Demonstranten und weisen darauf hin, das hier irgendwas nicht stimmt. Aber was? Am Abend wurden nun 12 dieser stummen Demonstranten aufgestellt. Sie sollen darauf hinweisen das hier Unrecht geschieht. Dazu waren gut 200 Bürger anwesend. Seit Jahren wird von der Firma Ossendot auf dem Eyller Berg Giftmüll abgelagert. Dafür gab es auch einen Betriebsplan. Nur im laufe der Jahre wurde es immer mehr und die Firma kippte munter weiter. Es scherrt sie wenig, das die Auflagen die sie für den Betrieb hatte schon gar nicht mehr zutreffen. Da ist von der 69er Höhe die Rede, ein Mass was festgelegt war, welches schon um fast 10m überschritten ist. Seit Jahren kämpft die BI gegen dieses vorgehen und auch die Stadt Kamp-Lintfort. Leider hat die Stadt selber nicht viel Möglichkeiten, da die Bezirksregierung Düsseldorf die Aufsicht hat. trotzdem wurden seit Langen immer wieder Vorwürfe erhoben das die vorgegebenen Maße bei weitem überschritten sind. Auch häuften sich im Einwirkungsbereich des berges die Krebsfälle der Anwohner. Aber die Bezirksregierung stellte sich taub. Oder warum reagiert sie nicht?? Läuft da eventuell was Anderes ab???? Fragen die man sich mittlerweile nicht nur in Kamp-Lintfort offen stellt. Alle Beweise wurden bisher von der Bezirksregierung zurückgewiesen mit dem Vermerk, man würde alles kontrollieren. Aber nichts passiert, die Firma Ossendot kippt weiter den Giftmüll ab und beruft sich auf eine Genehmigung die erloschen ist, da die Vorgaben überschritten wurden. Zur Zeit verhandelt die Bezirkregierung hinter verschlossenen Türen mit der Firma. Was soll dort nur vertuscht werden??? Nun hat die Stadt Kamp-Lintfort von der Bezirksregierung Köln Unterlagen bekommen, die sie in die Lage setzte den Berg zu vermessen und zu berechen. Die Daten stammen aus einer Vermessungsüberfliegung aus Januar 2011. Daraufhin konnte nun berechnet werden, das die Firma über 260000 Kubikmeter mehr Giftmüll gekippt hat als sie durfte. Aufgrund dieser Berechnungen stellte nun die SPD-Fraktion der Stadt Kamp-Lintfort eine Starfanzeige gegen die Firma Ossendot. Wer sich weiter darüber informieren möchte, den möchte ich auf die Homepage www.giftberg.de hinweisen.

Autor:

Armin Mesenhol aus Kamp-Lintfort

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