Es wurde schon eine Vielzahl von Aktivitäten angeregt
Gründung des Klever Fördervereins "Stadt.Land.Fluss… Schluss?" jährt sich am 16. Januar zum ersten Mal

Die hochgefahrene Brücke an der Briener Schleuse - diese soll vor dem ersatzlosen Abriss gerettet werden.
  • Die hochgefahrene Brücke an der Briener Schleuse - diese soll vor dem ersatzlosen Abriss gerettet werden.
  • Foto: Stadt.Land.Fluss… Schluss?
  • hochgeladen von Charmaine Fischer

Die Gründung des Klever Fördervereins "Stadt.Land.Fluss… Schluss?" jährt sich am kommenden Samstag, 16. Januar, zum ersten Mal. Trotz Corona-Pandemie, die etwa zwei Monate nach der Gründung das Land zu lähmen begann, wurden schon eine Vielzahl von Aktivitäten angeschoben.

Wenngleich ein Jubiläum in der Regel ein Grund zum Feiern ist, so gibt es beim Klever Förderverein "Stadt.Land.Fluss… Schluss?" nach einem Jahr seines Bestehens noch keinen Grund dazu. Nicht nur, weil die Corona-Krise eine Feier derzeit nicht gebietet, sondern auch aus dem folgenden Grund: Die Briener Schleuse ist noch nicht vor dem ersatzlosen Abriss gerettet und der Spoykanal noch nicht in Wert gesetzt - Ziele, die sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat. Auch wenn das Ziel noch nicht in greifbare Nähe ist, konnte der Verein durch sein Engagement ein Stück näher an sie heran rücken.

Erhaltung der Schleuse

Am 16. Januar 2020 wurde der Klever Förderverein "Stadt.Land.Fluss… Schluss?" aus einem Arbeitskreis heraus in Kleve im Bootshaus des KSG auf dem Griethauser Altrhein gegründet. Viele Gespräche haben die Mitglieder seitdem geführt. Daraus ist inzwischen ein großes Netzwerk entstanden, das sich gemeinsam für die Förderung des Erhalts der denkmalgeschützten Schleuse in Brienen und der Wiederherstellung der schiffbaren Verbindung zwischen dem Rhein und Kleve einsetzt. Nicht nur mit der Verwaltungsspitze der Stadt Kleve, der Geschäftsführung und dem Deichgräf des Deichverbands Xanten-Kleve sowie der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung Rhein konnte der Vorstand des „SchleusenFördervereins“ auf Augenhöhe diverse Gespräche führen. Auch zahlreiche Bürger, Vereine, Unternehmen, Professoren der Hochschule Rhein-Waal, der Vorsitzende von anderen „Schleusenretter-Vereinen“ aus den benachbarten Niederlanden, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unter anderem zählen zu den Impulsgebern und zum Teil zum Vereins-Netzwerk.

Ein Infokasten in Brienen

Sehr zur Freude der Vereinsmitglieder haben sich inzwischen nicht nur große Klever Unternehmen gemeldet, sondern auch Bürger, die den Verein unterstützen – monetär und ideell. In Brienen steht ein stattlicher Infokasten, der die Passanten über den Verein und seine Ziele informiert.

Die Stadt Kleve lässt derzeit durch ein Fachingenieurbüro die Grundlagen ermitteln für die Schaffung der Voraussetzungen für eine Übernahmeentscheidung zur wassertouristischen Entwicklung der Briener Schleuse und zur Kostenschätzung für die Instandsetzung für die Szenarien ohne und mit Nutzung durch die motorisierte Freizeitschifffahrt. In etwa fünf Monaten rechnet die Stadtspitze mit der Machbarkeitsstudie, dessen Kosten durch die Bundesrepublik Deutschland übernommen werden. Schon jetzt ist klar, dass hier eine nicht unerhebliche Kostenlast auf die Stadt Kleve zukommen wird, wenn sie die Schleuse in Brienen übernehmen und instand setzen würde.

Auch der erforderliche Neubau einer Ersatzschleuse und dessen Unterhaltung und Instandhaltung würde den Haushalt der Stadt Kleve stark strapazieren. Deshalb setzt der Verein "Stadt.Land.Fluss... Schluss?" darauf, neben einer wassertouristischen Ertüchtigung auch weitere Angebote auf und am Spoykanal und der Schleuse anzuregen, durch dessen mögliche Einnahmen eine Rentabilität für die Stadt Kleve gefördert werden kann.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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