Rettet die Stadtkirche: Stiftung löst den Förderverein ab

Das Team des Fördervereins plant als „Freundeskreis“ weitere Aktionen für die Stadtkirche.
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Eine echte Lüner Erfolgsgeschichte geht zu Ende. Die gute Nachricht: Sie wird weitergeführt, nur in veränderter Form.

Am Dienstag teilte Pfarrer Udo Kytzia mit, dass der Förderverein „Rettet die Stadtkirche“ bald Geschichte ist, also „liquidiert“ wird. Die Funktion des Vereins wird nun die Stiftung „Rettet die Stadtkirche“ übernehmen.

Der Förderverein hatte seit seinem Bestehen Ende der Neunziger rund eine halbe Million Euro aquiriert. Viele Projekte wurden unter der Führung der Vorsitzenden Franz Meessen und Günter Tesmer verwirklicht. Das Geld floss in dringliche Erhaltungsmaßnahmen. Nun sind die großen Baustellen in der Kirche abgearbeitet. Deshalb auch der Schritt Richtung Stiftung, wie Pfarrer Udo Kytzia erläutert. „Um die Kirche nun auf lange Sicht zu erhalten, soll Geld in die Stiftung gehen. Absehbar haben wir momentan halbwegs Ruhe in Sachen Sanierung. Aber man sagt, dass jede Generation groß in solch eine Kirche investieren muss. Mit der Stiftung wollen wir vorsorgen“, so Kytzia.

Die Stadtkirche ist Teil der Stiftung Denkmalswerte Kirchen Dortmund und Lünen. Mit dem Verwendungszweck „Stadtkirche“ geht das Geld direkt in die Unterstiftung für die Lüner Kirche. Mit dem Vermerk „Spende“ kann das Geld auch für Projekte direkt genutzt werden.

Eins ist für die Unterstützer des Fördervereins klar. Das Anliegen „Rettet die Stadtkirche“ gibt es weiterhin. Das will man wie bisher mit großem Engagement unterstützen: als „Freundeskreis der Stadtkirche“.

Autor:

Holger Schmälzger aus Dortmund-Süd

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