Videothek: BUDDY HOLLY - 1952 - erste Demoaufnahmen - Januar 1956 - die erste Single! - Uwe H. Sültz - Lokalkompass Lünen

Ein FRITZI Ölbild...
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Als ich in der Tanzschule danach getanzt habe, war es schon längst ein Oldie: PEGGY SUE... am 29. Juni 1957 wurde in Pettys Studio Peggy Sue aufgenommen!

Buddy Holly (bürgerlich Charles Hardin Holley; * 7. September 1936 in Lubbock, Texas, USA; † 3. Februar 1959 bei Mason City, Iowa) war ein US-amerikanischer Rock-’n’-Roll-Musiker und -Songschreiber. Geboren und aufgewachsen in Lubbock im westlichen Texas trat Holly (damals noch mit bürgerlichem Nachnamen Holley) bereits im Alter von 13 Jahren bei kleineren Veranstaltungen auf. Er war das jüngste von vier Kindern und entstammte einer musikalischen Familie. Mit 15 Jahren spielte er bereits Gitarre, Banjo und Mandoline und bildete mit seinem Freund Bob Montgomery das Duo „Buddy and Bob“.

Auch einmal interessant, zu sehen, wer Buddy Holly gecovert hat:

Paul Anka: It Doesn’t Matter Anymore

Blind Faith: Well… All Right

Blondie: I’m Gonna Love You Too (1978)

John Denver: Everyday

Erasure: Everyday; True Love Ways

Flat Duo Jets: Stay Close To Me

Connie Francis: Rave On

Phillip Goodhand-Tait: Heartbeat

Grateful Dead: Not Fade Away

Justin Hayward: Learning the Game

Waylon Jennings & Mark Knopfler: Learning the Game

Brian May: Maybe Baby

Don McLean: Everyday

Mud: Oh Boy

Cliff Richard: True Love Ways

Keith Richards: Learning the Game

Linda Ronstadt: It’s So Easy; That’ll Be the Day

Santana: Well… All Right

Showaddywaddy: Heartbeat

Slime: Oh Boy

Status Quo: Not Fade Away

Bruce Springsteen: Oh Boy

The Beatles: Words of Love (auf der LP „Beatles for Sale“ von 1964)

The Beatles: Crying, Waiting, Hoping (auf der LP „Live at the BBC“ von 1996)

The Everly Brothers: Oh Boy

The Everly Brothers: That’ll Be the Day

The Head Cat: mehrere Titel auf dem Album Fool’s Paradise

The Hollies: Peggy Sue

The Hollies: That’ll Be the Day

The Rattles: Crying, Waiting, Hoping (Cryin’, Waitin’, Hopin’ You Come Back), 1964

The Rolling Stones: Not Fade Away, Learning the Game

The Searchers: Learning the Game, Listen to Me

Zunächst gab es ab 1952 nur Demo-Aufnahmen, hier: Soft Place in My Heart

In die Zeit der Anfänge fallen auch Hollys erste Versuche als Songschreiber mit Montgomery sowie ab 1952 zahlreiche Demo-Aufnahmen eigener Kompositionen der beiden. 1954 und 1955 hielten sie sogar Sessions im Nesman Recording Studio in Wichita Falls, Texas ab, wo unter anderem die Montgomery-Kompositionen Gotta Get You Near Me Blues, Soft Place in My Heart und Door to My Heart aufgenommen wurden.

1957 - Peggy Sue

Buddy Hollys professionelle Karriere begann Ende 1955, als er von dem Talentsucher Jim Denny entdeckt wurde. Am 7. Dezember 1955 wurden im Nesman Recording Studio Demo-Aufnahmen gemacht, die zu Decca Records geschickt wurden. Seine ersten Aufnahmen für Decca Records sang Holly am 26. Januar 1956 unter Zeitdruck ein. Es begleiteten ihn Sonny Curtis an der E-Gitarre, der Studiomusiker Grady Martin an der Gitarre, Don Guess am Kontrabass und Jerry Allison am Schlagzeug. Aus dieser Session wurden das von Holly und Sue Parrish komponierte Love Me sowie Ben Halls Blue Days – Black Nights veröffentlicht. Das Billboard Magazine urteilte in seiner Ausgabe vom 21. April 1956 wie folgt über Love Me: Cedarwood succumbs to rock and roll, too. If the public will take more than one Presley or Perkins, as it well may, Holly stands a strong chance. Die B-Seite wurde ähnlich gut bewertet: Warbler, tune, guitar, etc., are patterned very closely after Elvis Presley. Good material and fine production on both sides. Should do fine. Trotz der vielversprechenden Voraussagen von Billboard erreichte die Single nicht die Charts.

Hier seine erst Aufnahme bei DECCA RECORDS: LOVE ME

Im Sommer 1957 zeigte sich, dass Thiele (einem leitenden Angestellten von Coral Records, der ebenfalls Potenzial in den Aufnahmen sah) Recht behalten sollte und That’ll Be the Day zu einem Hit wurde. Nach einer guten Bewertung von Billboard im Juni („Fine vocal by the group on a well-made side that should get play. Tune is a medium-beat rockabilly. Performance is better than material.“)[3] erreichte der Song Platz eins der Billboard Hot 100. Zu diesem Zeitpunkt wusste Decca bereits, dass Holly der Sänger war, konnte sich jedoch von Bob Thiele überzeugen lassen, ihn aus seinem Vertrag zu entlassen. Gleichzeitig veröffentlichte man nun auch die ältere, 1956 eingespielte Version von That’ll Be the Day, um vom Erfolg Hollys zu profitieren.

Da Petty vom kommerziellen Erfolg seiner Schützlinge überzeugt war, schlug er vor, spätere Schallplatten zweigleisig zu veröffentlichen. Thiele stimmte zu, und Holly bekam einen separaten Plattenvertrag mit Coral Records, so dass nun folglich Aufnahmen bei Brunswick unter dem Namen The Crickets und bei Coral unter Hollys Namen veröffentlicht wurden. Petty wurde zeitgleich mit dem Erfolg von That’ll Be the Day auch Manager der Crickets. In ihm hatte Holly zudem jemanden gefunden, der für innovative Studioexperimente offen war. Holly arbeitete zum Beispiel gerne mit der Technik des Overdubbing oder ersetzte, wie auf Everyday zu hören ist, das Schlagzeug durch das Schlagen der Hände auf die Oberschenkel und ein Glockenspiel.

Die nächste erfolgreiche Produktion folgte am 29. Juni 1957 in Pettys Studio mit Peggy Sue. Veröffentlicht im späten Sommer desselben Jahres, erschien der Song zusammen mit Everyday nun unter Hollys Namen auf dem Coral-Label und erreichte im Anschluss Platz drei der Billboard-Charts. Fast auf Anhieb waren That’ll Be the Day und Peggy Sue im Sommer 1957 weltweite Erfolge geworden. Es folgten erfolgreiche Tourneen und mehrere Fernsehauftritte in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien.

Im Dezember 1958 und Januar 1959 bereitete sich Holly auf ein neues Album vor und komponierte eine Reihe von Liedern, von denen er Demoversionen aufnahm, so die Stücke Peggy Sue Got Married, That’s What They Say, Crying Waiting Hoping und Learning the Game. Im Januar 1959 begann er mit seiner neuen Band (zu der auch der Bassist Waylon Jennings gehörte) eine US-Tournee mit anderen bekannten Künstlern, darunter Ritchie Valens, The Big Bopper (Künstlername von Jiles Perry Richardson) und Frankie Sardo. Sein letztes Konzert spielt er am Abend vor seinem Tod im „Surf Ballroom“ in Clear Lake (Iowa).

Hier die Demo von: That's What They Say

Peggy Sue Got Married

Am 3. Februar 1959 kamen Holly, Valens und The Big Bopper auf dem Weg zu ihrem nächsten Auftritt in Moorhead bei einem Flugzeugabsturz – vermutlich verursacht durch einen Instrumentenablesefehler des Piloten – in der Nähe von Mason City ums Leben.

Die "gute alte Zeit"... sehr sehenswert:

Meinen Dank an YouTube, Wikipedia, FRITZI und den Lokalkompass.

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Autor:

Uwe H. Sültz aus Lünen

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