Ein Tritt in den Hintern für Ehrenamtliche in Gahmen!

Jahre, zum Teil Jahrzehnte, haben die Unterzeichner für Gahmen gearbeitet. Sie haben in privater Initiative einen Wochenmarkt auf die Beine gestellt, Kopfweiden geschnitten, drei Teiche für Kreutzkröten angelegt, Bänke aufgestellt, Bäume gepflanzt, den Ortsteil entrümpelt usw. Weil sie nicht jedem geplanten Blödsinn nicht zugestimmt haben (z. B. Stahlbrücken für 250.000 € im Wald) werden sie jetzt vom Bürgermeister und seiner SPD ausgegrenst.

Deshalb der folgende offene Brief an den Bürgermeister, der auch an die Parteien und an die Bewilligungsbehörden geleitet wird.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Art und Weise, wie sie versucht haben am 12. März einen "Workshop" mit dem Thema "Soziale Stadt Gahmen" im Alleingang und ohne Rücksicht auf vorher besprochene Vereinbarung durchzuziehen, stößt bei uns nach ausführlicher interner Diskussion und zeitlichen Abstand weiterhin auf scharfe Kritik. Wir haben deshalb beschlossen mit diesem "Offenen Brief" an Sie auch eine breite Öffentlichkeit über ihr Vorgehen nach Gutsherrenart zu informieren, dass für uns nicht nachvollziehbar ist.
Zum Sachverhalt: In der SPD-Veranstaltung am 10. Februar im Bürgerzentrum (BZ) mit 22 Teilnehmern aus 9 Vereinen / Organisationen wurde vorgeschlagen, mit den Querelen der Vergangenheit Schluss zu machen, einen Neuanfang zu starten und gemeinsam an der positiven Entwicklung Gahmens weiter zu arbeiten. Die Basis dafür: Ein einheitlicher Informationsstand in Sachen "Soziale Stadt Gahmen" und wie es weitergehen soll. Als Vermittler und Moderator wurde Gerhard Püschel (IGBCE) einstimmig von den anwesenden Teilnehmern gewählt. Herr Püschel wurde weitergehend beauftragt mit Ihnen einen Termin abzustimmenden. Allgemeiner Wunsch war die Info-Veranstaltung in dem neuen Bürgerzentrum durchzuführen und damit ein Zeichen der Vergangenheitsbewältigung und eines Neuanfangs zu setzen.
Am 13. Februar wurde dieses Konzept zwischen Ihnen, Herrn Knoll und Herrn Püschel besprochen, so vereinbart und uns mitgeteilt.

Am 12. März erlebten wir dann ihren Alleingang: Veranstaltungsort, Tagesordnung, Moderationen wurde von Ihnen kurzfristig und ohne Informationen geändert. Nach dem Motto:" Vogel friss oder stirb" ohne Anerkennung eines einstimmig gefassten Beschlusses wurden wir vor vollendete Tatsachen gestellt.

So, sehr geehrter Herr Bürgermeister, kann man mit mündigen Bürgern nicht umgehen.

Und so werden Sie verstehen, dass wir unter diesen Voraussetzungen an dieser Veranstaltung nicht weiter teilnehmen konnten und wollten.

Unser Fazit: Bisher haben Sie keinerlei Gründe für die gebrochene Vereinbarung genannt. Sie sind somit der alleinig Verantwortliche und haben die Chance für ein gemeinsames Miteinander in Lünen-Gahmen leichtfertig verspielt. Wir schliessen daraus, dass nach wie vor eine allgemeine Bürgerbeteiligung aus dem Büro des Bürgermeisters nicht gewollt ist. Sie haben sich u. E. falsch beraten lassen!

Unabhängig vom Verhalten ihrerseits setzen wir uns auch weiterhin ganz pragmatisch für unseren Stadtteil ein. Vor Ort anstehende Probleme, die von Bürgern an uns herangetragen werden (zum Beispiel: Verschönerung des ehemaligen Tankstellengrundstücks am Ortseingang, Aufwertung der Turnhalle um dort Veranstaltungen durchzuführen, eine bessere Verkehrsanbindung des Neubaugebiets am Mahlbach, u. a.), werden wir zukünftig als Bürgerantrag direkt an den Rat richten.

Für den Verein Gahmener Bürger: Alfred Teutenberg, SPD, Friedhelm Löser, SPD, Ernst Beieke, SPD, Hubert Mrosek, SPD, Ali Kula, parteilos, Dieter Peters, parteilos, Herbert Paus, parteilos, Hans Laarmann, parteilos, Egbert Gutkowski, USB, Christian Sura, parteilos, Horst Mrzik, parteilos, Jürgen Plenge, USB

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