FORENSIK in Lünen angekommen
Hurra...die Forensik in Lünen ist endlich da!

für die Lüner Bürger ???

...
so äußern sich gedanklich die RuhrNachrichen und natürlich direkt die Mehrheit der Spitzenpolitik in Lünen.
Genau vor einer Woche wurde in der letzten Ratssitzung vor der anstehenden Komunalwahl der Bebauungsplan Viktoria-Ost beschlossen.
Damit rollt die Stadt dem Gesundheitsministerium NRW den Roten Teppich für den Bau einer Forensik dort aus.
Damit dieses gelingen konnte, wurde eine notwendige Öffentliche Auslegung des Bebauungsplans zur Beteiligung der Bürgerschaft in der Hochzeit der C-Pandemie im für den Bürgerverkehr geschlossenen Rathaus vom 26.03. - 09.04.2020 trotz aller Infektionsbedenken durchgesetzt!
Die Maxime des Bürgermeisters hieß: Politik vor gesundheitlicher Gefahren!

13.000 ablehnende Bürgerstimmen, gesammelt nach Bekanntgabe des Standortes durch das Land NRW Ende 2012, zählen für den Bürgermeister Jürgen Kleine Frauns und die Mehrheit der Ratsmitglieder NICHT.

Man darf gespannt sein, wie sich diese Damen und Herren bei anstehender Kommunalwahl gegenüber den Bürgern über Ihre Beweggründe dazu äußern.

Die Vertreter der Bündnis90/ Grüne haben von Anfang an für diesen Standort gestanden.
Festzuhalten bleibt, dass aus den Reihen der Gründungsmitglieder der Bürgerinitiative Lünen ohne Forensik als Erste die SPD das Weite gesucht hat, man munkelt auf Ansprache der damals noch Rot-Günen Landesregierung NRW hin.
Nach Wechsel der Landesregierung in Schwarz-Gelb hatten es plötzlich führende CDU-Vertreter eilig dem Anliegen der BI Lünen ohne Forensik den Rücken zu kehren.
Kleine Vertreter, wie PIRATEN/FWL, folgten dem Sinneswandel nach.

Und das wohlgemerkt vor dem Hintergrund, das sich gegenüber dem Beginn nichts an der Ausgangslage geändert hat und zwischenzeitlich sogar Erfolge bei den Verwaltungsgerichtsklagen gegen das Land erzielt wurden.
Bis heute sind die Beweggründe für die Umkehr des Denkens dieser Parteienvertreter und des Bürgermeisters unklar.

Die Abstimmung zum Viktoria-Bebauugsplan in der Ratssitzung am 25.06. zeigte in der Konsequenz, dass außer der GFL (abzüglich der beiden ausgeschiedenen Faktionsmitglieder), der FDP, nur noch Teile der CDU gegen diesen Standort gestimmt haben.

Somit meinen der Bürgermeister und der Verwaltungsvorstand nun freie Bahn zu haben, um Minister Laumann bei der Einweihungsfeier der Forensik zum Umtrunk begrüßen zu können.

Mit rechtlichen Einwendungen wird nun nicht mehr gerechnet. Ob man sich dabei vielleicht verrechnet?
Nun denn, auch eine Kommunalwahl kann Überraschungen mit sich bringen, für die Bürgermeisterwahl wie auch für die Ratszusammensetzung!

Nur zur Klarstellung:   Aufmacherbild und Überschrift sind die reine Ironie....

.

Autor:

Reiner W. Dzuba aus Lünen

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