Aktion "4 Schrauben für Zivilcourage" - kostenloses Schild gegen Rassismus

Haris Masic (l.) und Tahsin Oguz von den Fußballern des Lüner SV präsentieren das Schild, dass im Stadion angeschraubt wird.                                      Foto Janning
  • Haris Masic (l.) und Tahsin Oguz von den Fußballern des Lüner SV präsentieren das Schild, dass im Stadion angeschraubt wird. Foto Janning
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LÜNEN. Die Verantwortlichen in den Fußball-Amateurvereinen tragen eine große gesellschaftliche Verantwortung für ein tolerantes Miteinander. Im Profifußball gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Maßnahmen gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung: verschärfte Stadienordnungen, Stadionverbote, hauptamtliche Fanbetreuer, Fan-Projekte und vielfältige Fairplay-Projekte. Während den Problemen im bezahlten Fußball inzwischen erfolgreich entgegengetreten wird, sehen sich die unteren Ligen zunehmend damit konfrontiert. „Was also tun für mehr Toleranz im Fußball, gegen Gewalt, Rassismus und diskriminierende Beleidigungen auf den Spielfeldern und Rängen der Amateurvereine?“ fragte sich auch der Lüner SV
Er schloss sich der Dürener Initiative FUSSBALLVEREINE GEGEN RECHTS und deren Aktion "4 SCHRAUBEN FÜR ZIVILCOURAGE" an. In dieser Aktion bieten die Dürener allen Amateurvereinen in ganz Deutschland ein kostenloses, wetterfestes und stabiles Dibond-Schild in DIN A4 für die Anbringung am Sportgelände (Clubheim, Sportplatz, Kassenhäuschen, Vereinskneipe ect.) an. Auf dem Schild steht die Aussage: "Kein Platz für Rassismus und Gewalt". Die Teilnahme ist völlig kostenlos!
Bisher haben in ganz Deutschland über 925 Vereine (!) an dieser Aktion teilgenommen, das Schild gegen Rassismus und Gewalt erhalten und uns ein "Beweisfoto" geschickt. Gleichzeitig haben viele dies genutzt, ihr Engagement gegen Rassismus durch Presse und Internet öffentlich zu machen. Der LSV: „Auch wir zeigen auch Sie Ihren Mitgliedern, Gästen und Spielern mit Migrationshintergrund, dass in Ihrem Verein kein Platz für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt ist!“
Der Badische Fußballverband, Berliner Fußballverband, Fußballverband Rheinland, Fußballverband Mittelrhein und der Norddeutsche Fußballverband haben all Ihren Vereinen diese Aktion empfohlen. Der Erfolg ist an der großen Anzahl der teilnehmenden Vereinen zu erkennen. Der DFB unterstützt und zur Zeit mit dem Sponsoring der Schilder.
Zu den Dürenern: Sie wurden 2001 gegründet und haben uns zur Aufgabe gemacht, im Fußball, besonders im Amateurbereich, Vereine, Funktionäre, Zuschauer und Spieler/innen gegen Rassismus und Gewalt zu sensiblisieren. Dafür erhielten sie 2008 den Julius-Hirsch-Preis des DFB und sonstige Auszeichnungen. Mittlerweile unterstützt der DFB diese Aktion und sponsert die nächsten 1000 Schilder. Jan-
Weitere Infos: unter Telefon 0178 / 8 78 03 73 - Fußballvereine gegen RECHTS

Autor:

Lüner SV Fußball e.V. aus Lünen

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