Passivhaus-Standard und vielfältiges Wasserflächenangebot des Lippe Bades begeistern schwedische Delegation

Dr. Gerd Koch (5. v.l.), Bädergesellschaft Lünen, im Kreise der schwedischen Delegation
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  • hochgeladen von Lothar Schröter

Weit über die Landesgrenzen hinaus findet das Lippe Bad besondere Beachtung. Im Passivhaus-Standard errichtet, setzt das Lippe Bad Maßstäbe für die zukünftige Bäderlandschaft, nicht nur in Deutschland.

„Komfort und Behaglichkeit stehen für die Badegäste an erster Stelle“, so Dr. Gerd Koch, Prokurist der Bädergesellschaft Lünen, und erklärt den Besuchern das Konzept und die Technik des Bades.

Im Lippe Bad stehen neben einem 25 m-Variobecken mit vier Bahnen und Sprunganlagen, einem 25 m-Sport- und Schwimmerbecken mit fünf Bahnen noch drei weitere Becken zur Verfügung: ein Hubboden-Becken, ein Warm- und Erholungsbecken sowie ein Kleinkinderbecken mit angrenzendem Wickelraum. Die Temperaturen liegen, je nach Bereich, zwischen 28 und 32 Grad Celsius. Die gesamte Wasserfläche beträgt 800 m2. Der Schallschutz in der Halle ermöglicht neben einer guten Akustik auch die Entspannung in ruhiger Atmosphäre.

Das Passivhauskonzept wird abgerundet durch eine aufeinander abgestimmte Technik im gesamten Bad. Der geringe Energiebedarf im Vergleich zur bisherigen Gebäudetechnik wird überwiegend gedeckt durch ein Biogas-Blockheizkraftwerk zur Wärme- und Stromerzeugung, ergänzt durch stationäre und bewegliche Photovoltaikanlagen.

Mit durchschnittlich 750 bis 800 Besuchern täglich wird das Bad sehr gut angenommen.

Mit vielen Informationen im Gepäck reist die Delegation von Bäderfachleuten und kommunalen Vertretern aus Vellinge und Umgebung (Südschweden), unweit von Malmö, schon heute zurück.

Autor:

Lothar Schröter aus Lünen

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