Wiedergutmachung gegen Wanne-Eickel

Gegen Holzwickede zeigte der Lüner SV zuletzt beim 0:0 ein recht ordentliches Spiel. Foto Goldstein
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LÜNEN. In der Fußball-Westfalenliga 2 erwartet der Lüner SV am Sonntag um 15 Uhr mit DSC Wanne-Eickel den Tabellenführer. In der Hinrunde kassieerte die Elf um Trainer Mario Plechaty mit 0:5 eine bitterböse „Klatsche“. Damals musste unser neu formiertes Team jede Menge Lehrgeld bezahlen. Heute sehen die Vorzeichen auch nicht gerade rosig aus. Der Lüner SV rangiert aktuell auf dem siebten Platz und kann aber nicht, wie erhofft, befreit aufspielen. Aus den letzten fünf Spielen konnten nur vier Punkte eingefahren werden. Das ist einfach zu wenig, denn bei weiteren Niederlagen, können die Rot-Weißen ganz schnell nach unten durchgereicht werden
Auf dem Verein aus dem Herner Stadteil Wanne-Eickel liegt sogar noch ein größerer Druck. Er befindet sich in der Realität bei jedem Pflichtspiel der Rückrunde quasi im „Endspielmodus“. Nach dem zehnten Platz der vergangenen Saison steht der DSC als Herbstmeister der Hinrunde heute zu Recht ganz oben auf einem Spitzenplatz. Ohne großes Verletzungspech läuft es zurzeit einfach richtig gut.
Das Team um Cheftrainer Holger Flossbach und seinen spielenden Co-Trainer, Sebastian Westerhoff, muss sich aktuell aber gegen die Verfolger mit Concordia Wiemelhausen, dem Holzwickeder SC und der SpVgg Erkenschwick behaupten. Die Männer aus der „Mondpalast-Arena“ verspüren durchaus den den Atem der Verfolger im Nacken.
Bisher hat sich Wanne nur wenige Blößen gegeben. Platz eins, acht Spiele ohne Niederlage, kein Gegentor in den letzten vier Partien. Diese Bilanz kann sich wahrlich sehen lassen. Dabei sticht die Offensive hervor. Sie erzielt in den bisher absolvierten Pflichtspielen bereits 40 Tore. Der LSV tut gut daran, sein Augenmerk auf den Torjäger David Ginczek zu richten. In der Tat, die Offensive gewinnt die Spiele, die Defensive die Meisterschaft. Auch hier muss man dem DSC Achtung zollen. An der Hintermannschaft kam man bisher kaum vorbei. Sie ließ mit lediglich 15 Gegentreffern kaum etwas anbrennen.
Der LSV hingegen erzielte aus den letzen fünf Partien nur vier Zähler. Das wird eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Mit einem negativen Torverhältniss (-7) steht unsere Erste aktuell zwar auf dem siebten Tabellenplatz. Der Tabellenkeller ist jedoch ebenfalls nur sieben Punkte entfernt. Der LSV schießt einfach zu wenig Tore. Wenn dann noch die Hintermannschaft nicht die Null halten kann (33 Gegentore), geht es ganz schnell abwärts. Also muss man jede Woche hart an sich arbeiten, um sich zu verbessern. Schön reden hilft nicht. Es sollten allmählich auch mal Tore her (bisher nur 26). Ehrgeiz, Leidenschaft und Einsatz müssen gegen den Titelaspiranten stimmen. Es gilt mit Blick auf die Zukunft ein Ausrufezeichen zu setzen, schließlich bleibt die Mannschaft größtenteils auch in der kommenden Saison zusammen. rur/Jan-

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