"Carfreitags-Einsatz" der Polizei, gegen "Raser- und Tuningszene"

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Die Polizei führte am 30.03.18 einen Schwerpunkteinsatz  durch.Anlass war der sogenannte "Carfreitag", welcher in der "Raser- und Tuningszene" als Saisoneröffnung gilt. Raser und illegale Autotuner gefährden die Sicherheit im Straßenverkehr und standen im Mittelpunkt der großangelegten Polizeiaktion.

Beamtinnen und Beamten der Direktion Verkehr, der Einsatzhundertschaft und des Wachdienstes des Polizeipräsidiums Recklinghausen waren von nachmittags bis abends im Einsatz. Geschwindigkeitsüberschreitungen überprüften die Einsatzkräfte im gesamten Zuständigkeitsbereich. Es wurden Fahrzeuge hinsichtlich unsachgemäßen bzw. illegalen technischen Veränderungen kontrolliert.

Die Bilanz des Schwerpunkteinsatzes:

- 630 Fahrzeuge und 380 Personen kontrolliert
- 449 Verwarnungsgelder nach Geschwindigkeitsverstößen
- 58 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 12 zu erwartende Fahrverbote
nach Geschwindigkeitsverstößen
- 15 sichergestellte Fahrzeuge nach Erlöschen der
Betriebserlaubnis
"Nicht jeder Tuner ist ein Raser. Viele Fahrzeugbesitzer investieren viel Zeit und Geld in ihr Hobby und achten dabei auf die rechtlichen Bestimmungen. Solche Autoliebhaber standen heute nicht im Fokus unserer Kontrollen. Raser und illegale Autotuner gefährden hingegen die Sicherheit im Straßenverkehr. Ihr verkehrswidriges Verhalten verfolgen wir konsequent, nötigenfalls stellen wir auch Fahrzeuge sicher", so der Leiter der Direktion Verkehr und des heutigen Einsatzes, Polizeidirektor Karl-Heinz Henn.

Die Polizei  wird auch nach dem "Carfreitag" die "Raser und Tuningszene" im gesamten Zuständigkeitsbereich im Blick behalten und Kontrollen durchführen.

"Raser und Tuningszene"

Wenn es wieder wärmer und sonnig wird, zeigen die sogenannten "Poser" ihre Fahrzeuge  gerne zur Schau. Das ist per se nicht verwerflich. Doch damit die Aufmerksamkeit garantiert ist, lässt man den PS-starken Motor durchaus mal laut aufheulen. Im vergangenen Jahr ist aus diesem Grund eine Vielzahl von Beschwerden eingegangen. Einige Autofahrer bringen ihre Fahrzeuge jedoch nicht nur akustisch auf Hochtouren: Sie fahren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt und gefährden auf diese Art und Weise sich und ihre Mitmenschen.

Nicht nur die Unfallgefahr ist Anlass genug gegen die Szene vorzugehen. Auch die Lärmbelästigung ist nicht zu unterschätzen. Insbesondere in den lauwarmen Sommernächten rauben die aufheulenden Motoren den Anwohnern den Schlaf.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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