Platznot in der Eichendorffschule - Ehemaliger Schüler Udo Erich (FBG-Moers) will helfen

Der sachkundige Bürger der FBG-Fraktion Udo Erich vor "seinem" Klassenraum. Damals reichte der Nadelbaum bis zu seiner heutigen Kopfhöhe. "Klar, ich helfe meiner alten Grundschule!" war Erich's eindeutige Aussage.
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  • Der sachkundige Bürger der FBG-Fraktion Udo Erich vor "seinem" Klassenraum. Damals reichte der Nadelbaum bis zu seiner heutigen Kopfhöhe. "Klar, ich helfe meiner alten Grundschule!" war Erich's eindeutige Aussage.
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Kaum ist der Bericht von Monika Meurs zur Raumproblematik in der Eichendorffschule in dem Wohngebiet Moers Meerbeck-Ost/Hochstraß in der Printausgabe des Wochen-Magazin Moers zu lesen gewesen, erhielt ich eine Nachricht von Udo Erich, einem Sachkundigen Bürger der Fraktion der Freien Bürger-Gemeinschaft Moers (FBG-Moers): "Christian, was ist da los? Was habt Ihr vor? Wie soll das aussehen? Wie soll das finanziert werden? Wie kann ich helfen?"

Klar, so viele "W's" lassen sich nicht sofort beantworten und Hilfe ist immer gern gesehen, also gab es ein Treffen beim Schulfest vor Ort. Was Udo Erich aber vorher nicht verraten hatte, war, dass er jeden Winkel der Schule kannte. So schlenderten wir über den Schulhof, sein Blick schweifte hier und dort hin mit Kommentaren wie, dass jene und welche Baulichkeit neu seie und der Schulhof mehr zum Spiel einladen würde. Gut, alter Moerser, dachte ich, die kennen halt ihre Stadt. Dann ging es über einen Nebenhof zu den Räumlichkeiten der OGATA (Offene Ganztagsschule) um das Fehlen von 2 Gruppenräumen für die hohe Anzahl an Betreuungsanmeldungen zu erklären.

Plötzlich blieb der FBG-Mann an einem Nadelbaum stehen und meinte, dass dieser zu seiner Schulzeit nicht größer als zu seiner jetzigen Kopfhöhe reichte. Verträumt schaute Udo Erich in den angrenzenden Klassenraum und bei den Worten "hier saß ich von der 2. bis zur 4. Klasse" klang ein wenig Wehmut mit. Erinnerungen aus den frühen 70-er Jahren schienen sich sichtlich in Sekundenschnelle vor seinen Augen abzuspielen. War er nun der kleine Strebsame, der ständig seinen Finger mit den Worten "Herr Lehrer, ich weiß es!" hoch hatte oder der "Lehrerschreck", der stets zu Streichen aufgelegt war? Es schien, als ob diese Fragen an diesem Mittag nicht beantwortet werden sollten.

Viel drängender war für Udo Erich die Frage, wie er und seine Partei den heutigen und zukünftigen Schülern, Eltern und Lehrern helfen könne, denn die Schule, die jetzt schon aus allen Nähten platzt, liegt an einem Neubaugebiet, in dem in den nächsten 8 Jahren noch über 200 Häuser gebaut werden sollen. Zu dem findet in dem alten Wohnbereich, bestehend aus nahezu 1700 Haushalten, ein Generationswechsel statt. Das heißt, dass ein hoher und für Moers einzigartiger Bedarf an Schul- und Betreuungsplätzen besteht. In anderen Stadtteilen wird wegen Schülermangel an Zusammenlegungen und sogar Schließung von Grundschulen gedacht.

Udo Erich wollte seine gesammelten Eindrücke und Informationen mit in die Beratungen der FBG-Fraktion nehmen und sicherte natürlich als ehemaliger Schüler der Eichendorffschule seine Hilfe zu.

siehe auch

„Meerbeck-Ost ist unterversorgt“ von Monika Meurs
http://www.lokalkompass.de/moers/politik/meerbeck-ost-ist-unterversorgt-d67643.html

http://www.eichendorffschule-moers.de/

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