Covid-19-Fälle trotz strenger Schutzmaßnahmen im Bethanien
Corona ist noch längst nicht vorbei!

Das Bethanien hat die Schutzmaßnahmen erhöht, OPs werden zunächst verschoben.
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  • Foto: Pixybay/ Grafik Sikora
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Acht Mitarbeiter des Krankenhauses Bethanien wurden positiv auf Covid-19 getestet. Bisher sind keine Erkrankungen von Patienten bekannt.

Insgesamt 250 Mitarbeiter des OP-Bereichs im Krankenhaus Bethanien sind seit 29. Juli auf Covid-19 getestet worden. In acht Fällen von inzwischen eingetroffenen Ergebnissen war der Abstrich positiv. Auf Patientenseite sind bisher keine Erkrankungen bekannt. Danach wurde die Testreihe auf andere Bereiche ausgeweitet, zum Beispiel Endoskopie und Reinigungskräfte. In Abstimmung mit dem Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel werden weitere Tests durchgeführt, die Kontaktnachverfolgung läuft.
Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter haben der Kreis Wesel und das Krankenhaus gemeinsam entschieden, alle planbaren Operationen bis einschließlich Montag, 3. August, herunterzufahren. Das Medizinische Versorgungszentrum der Stiftung Bethanien ist hiervon nicht betroffen. Zur Versorgung von Notfällen bleiben drei Operationssäle weiterhin durch negativ getestete Mitarbeiter besetzt.

Regelmäßiger Test bei Notdienst-Mitarbeitern

Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, werden Mitarbeiter, die aufgrund ihres negativen Abstrichs weiterhin im Notfallbetrieb im Einsatz sind, alle zwei Tage erneut getestet. Diejenigen, deren Test positiv war und Personen, die Kontakt zu diesen hatten, sind in häuslicher Quarantäne. Mitarbeiter, die Kontakt zu infizierten Kollegen hatten, müssen dreimal negativ getestet werden, bevor sie wieder arbeiten dürfen. Dieses restriktive Vorgehen gibt zwar die Coronaschutzverordnung des Landes nicht vor, allerdings will das Bethanien keinerlei Risiko eingehen und Patienten und Belegschaft schützen.
Patienten, die Kontakt zu infizierten Mitarbeitern hatten, wurden ebenfalls getestet. Darüber hinaus wird anhand von Kontaktlisten geprüft, wer sich ebenfalls testen lassen muss. Generell ist das Ansteckungsrisiko im OP-Bereich aufgrund der hohen Hygienevorschriften gering. Über den Ursprung des Corona-Anstiegs sei noch nichts bekannt, man vermutet aber, dass eine Urlaubsreise Auslöser war.

Strenge Maßnahmen wurden erweitert

In enger Absprache mit dem Fachdienst Gesundheitswesen trifft das Krankenhaus erweiterte Maßnahmen zur Sicherheit. Im direkten Kontakt mit Patienten werden zwei Wochen lang mindestens FFP2-Masken benutzt. Die Mitarbeiter verbringen ihre Pausenzeiten geregelt in kleinen Gruppen, außerdem gilt auch während der Pause die Maskenpflicht. Während der Arbeitszeit agieren die Mitarbeiter in festen OP-Gruppen. Jede Person, die Covid-verdächtige Symptome aufweist, wird vorsorglich getestet.
(Informationsstand bei Redaktionsschluss, 3. August, 12 Uhr.)

Autor:

Lokalkompass Moers aus Moers

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