Kontrollen in Mülheim an der Ruhr
Tuning-Treffen - Polizei stellt zahlreiche Verstöße fest

Blaulicht eines Polizeiwagens | Foto: Kreispolizeibehörde Mettmann

Die Polizei führte umfangreiche Kontrollen bei einem Tuning-Treffen in Mülheim an der Ruhr durch und stellte zahlreiche technische Mängel sowie Verstöße fest. Anwohnerbeschwerden und Sicherheitsrisiken durch umgebaute Fahrzeuge standen dabei im Fokus.

Polizeikontrollen bei Tuning-Treffen in Mülheim an der Ruhr

Am Samstag, dem 24. Januar, führte die Polizei umfangreiche Kontrollen bei einem Tuning-Treffen in Mülheim an der Ruhr durch. Die Veranstaltung fand auf einem Firmengelände an der Hohe Straße statt und zog etwa 120 Fahrzeuge sowie rund 200 Personen an. Der Verkehrsdienst der Polizei kontrollierte zwischen 18.30 und 21.30 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und stellte dabei diverse Mängel fest.

Anwohnerbeschwerden und festgestellte Verstöße

In den vergangenen Monaten hatten Anwohner wiederholt Beschwerden über ähnliche Treffen geäußert, die zu erhöhtem Verkehrsaufkommen, lauten Fahrgeräuschen und aufheulenden Motoren führten. Bei den Kontrollen am Samstag wurden mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen zu lauter Fahrzeuge ausgestellt. In drei Fällen führten technische Veränderungen an den Fahrzeugen dazu, dass die Betriebserlaubnis erlosch. Zwei der betroffenen Fahrzeuge wurden sichergestellt, um ein Gutachten erstellen zu lassen.

Technische Mängel und Konsequenzen

Ein Fahrzeug fiel durch ein deutlich erhöhtes Fahrgeräusch auf. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass eine nicht zulässige, per Fernbedienung gesteuerte Klappen-Auspuffanlage eingebaut war. Beim zweiten sichergestellten Fahrzeug entdeckten die Beamten ein offenbar nicht fachgerecht verbautes Luftfahrwerk, das die Fahrsicherheit erheblich beeinträchtigen könnte. Zudem konnte der Fahrer keine Betriebserlaubnisse vorlegen.

Polizei warnt vor Gefährdung durch technische Veränderungen

Die Polizei betonte, dass durch die nicht fachgerechten und ungenehmigten technischen Veränderungen eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sowie eine Belästigung durch Abgas- und Geräuschverhalten entstehen könne. Der Betrieb solcher Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr sei daher verboten und werde entsprechend geahndet.

Zukünftige Maßnahmen der Polizei

Der Verkehrsdienst der Polizei Essen/Mülheim kündigte an, auch zukünftige Treffen der Tuning-Szene zu beobachten und konsequent einzuschreiten, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Dieser Beitrag stammt von presseportal.de und wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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