EINE TOLLE AUSSTELLUNG:
MONETS GARTEN

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Vielleicht sind dem ein oder anderen in der letzten Zeit auch die Plakate von "MONETS GARTEN" aufgefallen, die in Mülheim und Umgebung hängen.

"Ein immersives Ausstellungserlebnis...."   Und das ist nicht zu viel versprochen. Immersiv bzw. das Wort Immersion bedeutet so viel wie Einbetten, Eintauchen. Um es mal mit einem früheren Werbeslogan von einem TV-Sportkanal auszudrücken: Mittendrin statt nur dabei!

Als Besucher begibt man sich auf eine Reise durch die Werke und die Geschichte eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts. Eine interaktive Reise, die durch aufwendige Installationen und Projektionen, Musik und rauschende Farbwelten geprägt ist: Eine Reise in Monets Garten.
Illusion und Realität verschmelzen miteinander.

Richtig toll ist auch die Installation seines Gartens in Giverny in der Normandie mit dem berühmten Seerosenteich. Es ist wie eine seperate, eine andere Welt. Dort steht sein nachempfundenes Haus, ringsherum viel Grün und eine enorme Blütenpracht. Auch wenn dies alles künstlich ist, so ist es trotzdem wirkungsvoll. Monet war ein leidenschaftlicher Gärtner. Und nun sitze ich hier in seinem Garten. Dieser ist zwar multimedial, aber dennoch ist es schön. Ich genieße es.
Aber auch die anderen Besucher genießen es. Sie sitzen auf Bänken, träumen, unterhalten sich, halten Händchen und lassen die Attraktivität und Ausstrahlung der dargebotenen Kulisse auf sich wirken. Sie tun das, was Menschen in einem richtigen Garten tun.

Die Brücke, die über den Seerosenteich führt, ist ein beliebtes Fotomotiv.
Ja, der Seerosenteich hat es mir angetan. Diese wunderschönen Pflanzen bewegen sich im Wasser während Lichteffekte immer wieder unter der Wasseroberfläche aufblitzen. Ich könnte noch ewig hier vor hocken bleiben.

In dem Haus im Garten gibt es auch noch ein Highlight, was ich hier aber nicht verrate. Lasst euch überraschen.

In einem seperaten Raum gibt es so eine Art visuellen Lebenslauf von Monet. Übergroße Projektionen an den Wänden erzählen von seinem Leben, seinem Schaffen und seinen Werken.

Und das Tolle ist auch hier wieder, dass man mitten drin ist. Auf Bänken oder den vielen Sitzsäcken auf dem Boden konnte man sitzend und liegend etwas über den Mann erfahren, der von 1840 bis 1926 lebte und an grauem Star litt, wodurch er nach und nach seine Fähigkeit zum klaren Sehen verlor.

Ein tolles Erlebnis und für mich eine absolut lohnenswerte Ausstellung.
Wenn dort Lehrer mit ihren Schülern hingehen, bleibt viel mehr Wissen hängen als wenn man einen Text über Monet in einem Schulbuch liest.

Die Ausstellung findet noch bis zum 18. August im Technikum Mülheim an der Ruhr statt. Weitere Infos unter: www.monets-garten.de

Zum Abschluss noch ein Zitat von Monet:
"Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre."

Autor:

Nina Benninghoff aus Oberhausen

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