Neu: Bahnhof Styrum und Bahnverbindungen

Die Neugestaltung des Styrumer Bahnhofs findet Zuspruch.

Jetzt ist der Bahnhof Styrum fertig: Die Bahn hatte die Mindstates Kreativagentur aus Duisburg beauftragt, die triste Unterführung zu den Bahnsteigen neu zu gestalten. Die beiden Graffiti-Künstler Marten Dalimot und Fabian Eidt hatten seit Ende November zur Farbe gegriffen und die langweiligen Wände der Unterführung verschönert.

Vorher war der Styrumer Bahnhof mit der niedrigen Decke ein Raum, an dem sich niemand gerne aufhielt. Heute sind an beiden Eingängen Styrumer Motive zu finden. Auch wenn die Motive nur als Skizzen zu erkennen sind, den Passanten gefällt die Neugestaltung. Pfeilartig, geometrisch werden die Bahnnutzer nun durch die Unterführung geleitet. Durch die gelungene Abwechslung an Wänden, Aufgängen und Decken durchschreiten Passanten den Tunnel – scheinbar wie im Fluge, so eine Passantin.

Was Farben so alles bewirken können - heller und freundlicher ist der Bahnhof auf alle Fälle geworden. Die Flächen sind versiegelt, damit sie später besser gereinigt werden können. Trotzdem gilt auch für den Styrumer Bahnhof der Graffiti-Ehrenkodex: Werke von anderen Sprayern dürfen nicht übersprüht werden.

Erfreulich auch, dass nach dreieinhalb Monaten die Bahnstrecke zwischen Duisburg und Essen wieder in beide Richtungen befahrbar ist. Davon war auch der Bahnhof Styrum als Ziel- und Abfahrtsort betroffen. Wegen des Tanklastzug-Brandes auf der A40 in Styrum musste die Eisenbahnbrücke 3 ersetzt und die zwei angrenzenden Brücken 2 und 4 abgerissen werden. Während der Abrissarbeiten und der Errichtung einer Hilfsbrücke, in Höhe der ehemaligen Brücke 3, war die Verbindung zwischen Duisburg und Essen unterbrochen.

Die Züge von Duisburg in Richtung Essen konnten als erste wieder fahren. In der Gegenrichtung musste der Bahnverkehr aber weiterhin umgeleitet werden. Seit Montag, 28. Dezember, konnte die Hilfsbrücke in Betrieb genommen werden. Jetzt läuft der Bahnverkehr auch im Bereich Styrum wieder planmäßig. Die DB plant, auch die Brücken 2 und 4 durch Hilfsbrücken zu ersetzen. Die DB rechnet damit, dass diese bis Mitte 2021 einsatzbereit sind. Dann kann auch die Bahnstrecke Oberhausen – Essen wieder befahren werden.

Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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