Eine Kreuzfahrt aus dem Jahr 2015
Mit der MS Amadea um die halbe Welt - Teil I

100Bilder

24. März bis 7. Mai 2015

Ja, Sie haben richtig gelesen; die Kreuzfahrt ging tatsächlich über 44 Tage! Da der Abflug am 24. März bereits gegen 8:00 Uhr losging, sind wir schon am 23. nach Frankfurt gefahren und haben am Flughafen übernachtet. Der Flug wurde von Condor durchgeführt und es waren nur Gäste von Phoenix-Reisen an Bord. Da aber nicht alle Gäste ins Flugzeug passten, wurden weitere Gäste von mindestens zwei weiteren Flugzeugen befördert. Die Kreuzfahrt startete in Callao, dem Hafen von Lima in Peru. Es ging dann über Ecuador, Panama, Costa Rica, Kolumbien, Honduras, Belize, Mexiko, USA, Bahamas, Kanada, Irland und England bis nach Hamburg. Eine lange Fahrt mit vielen neuen und einigen alten Eindrücken.

Sonnenuntergang vor Costa Rica

Ich werde den gesamten Bericht in drei Teile aufteilen, damit es nicht zu viel auf einmal wird. Ich habe nämlich am Ende der Reise auch nicht mehr gewußt, wo wir überall waren und was wir gemacht haben. Um dem abzuhelfen, setzte ich mich jeden Abend hin und habe den Tag nochmals am Laptop aufgearbeitet. Zuhause kamen dann noch die ganzen Bilder dazu, die mir dann weiter geholfen haben.

Hier also der erste Teil, der die Fahrt von Peru bis Mexico beschreibt und in der Zeit vom 24. März bis 6. April stattfand. Einige Teile dieses Reiseabschnitts habe ich ja mit den Berichten von Copán in Honduras, Altun Ha in Belize und Chichén Itzá in Mexiko bereits ausführlich hier veröffentlich und werde deshalb hier entsprechend auf diese Berichte verweisen und nicht weiter darauf eingehen.
Diese Reise haben wir mit zwei weiteren Paaren gemacht, die wir auf einer Südsee-Kreuzfahrt 2006 kennen gelernt hatten und mit denen, und drei weiteren Paaren von damals, treffen wir uns immer noch mindestens einmal im Jahr.

Belize

Hier nun zunächst mal die Vorstellung des Kreuzfahrtschiffs, die MS Amadea

Die MS Amadea ist seit 2015 das neue Traumschiff der gleichnamigen ZDF-Serie. Das Schiff wurde 1991 als Asuka auf der Werft der Mitsubishi Heavy Industries in Japan gebaut. Sie ist 193 m lang, 25 m breit, hat einen Tiefgang von 6,50 m und 29.000 BRZ. Sie hat eine Reisegeschwindigkeit von 15 - 18 Knoten und wird von 2 Mitsubishi MAN Motoren mit je 11.700 PS angetrieben. Sie läuft unter der Flagge der Bahamas und hat 8 Passagier- Decks die mit 5 Aufzügen verbunden werden.
Bei Phoenix werden maximal 600 Passagiere von 250 - 280 Besatzungsmitglieder betreut; dazu dann nochmal 8 - 11 Mitarbeiter von Phoenix-Reisen. Unsere Balkon-Kabine lag auf Deck 8, dem Lido-Deck; direkt darunter lag das Promenaden-Deck. Eine Runde auf dem Promenadendeck sind 360 m.

Für die Unterhaltung an Bord sorgten einmal das Duo Erwin & Mario, es gab die Amadea-Showband, das Amadea- Showensemble und weitere Abendkünstler, die zwischendurch ein- und ausstiegen. Das Duo Erwin & Mario hat sehr gute Musik gespielt. Sie waren von Callao bis Hamburg an Bord und haben jeden Abend andere Musik gespielt. Das Amadea-Showensemble war ebenfalls sehr gut. Als wir in Irland ablegten, haben sie einen Irland-Abend im Stile von Riverdance hingelegt, der wirklich toll war. Unterstützt wurden sie dabei von dem Geiger Jiri Erlebach, den wir schon des Öfteren auf Phoenix-Schiffen dabei hatten.

Montecristi/Ecuador

Anfahrt
Am 24. März sind wir um 8:00 Uhr mit Condor nach Lima gestartet. Gegen 13:00 Uhr Ortszeit sind wir in Santa Domingo zwischengelandet. Hier wechselte die Crew und auch die Tanks mussten wieder gefüllt werden. Dann ging es weiter nach Lima, wo wir dann gegen 19:00 Uhr Ortszeit ankamen.
Hinter der Gepäck- und Passkontrolle warteten dann die Phoenix-Leute auf uns. Das Gepäck konnten wir dann sofort abgeben und haben es dann am Abend vor unserer Kabine wieder gesehen.Im Terminal haben wir dann noch gewartet, bis ein Bus voll war und sind dann gemeinsam zum Bus gelaufen und zum Hafen gebracht worden.
An Bord angekommen haben wir erst mal unsere Kabinenkarten und die Schiffsausweise bekommen. Die ESTA-Bescheide für die USA und unsere Pässe haben wir auch gleich abgeben können.
Dann sind wir kurz auf die Kabine gegangen und anschließend haben wir im Amadea-Restaurant noch ein Abendessen zu uns genommen. Am nächsten Morgen haben wir gleich unseren ersten Ausflug mitgemacht und am Mittag startete die MS Amadea dann die große Tour.

Zurückgelegte Strecken auf diesem Abschnitt: 

  • Callao/Peru --> Guayaquil/Ecuador --> 713 sm
  • Guayaquil/Ecuador --> Manta/Ecuador --> 208 sm
  • Manta/Ecuador --> Fort Amador/Panama --> 596 sm
  • Fort Amador/Panama --> Puerto Limòn/Costa Rica --> 244 sm
  • Puerto Limòn/Costa Rica --> Providencia/Kolumbien --> 227 sm
  • Providencia/Kolumbien --> Puerto Cortéz/Honduras --> 526 sm
  • Puerto Cortéz/Honduras --> Belize City/Belize --> 111 sm
  • Belize City/Belize --> Cozumel/Mexiko --> 220 sm

Gesamt: 5269 km / 2845 sm

Lima - Ortsteil Miraflores

Mittwoch, 25. März - Callao/Peru
Callao ist ein Stadtteil von Lima und beherbergt den Hafen. Der Hafen ist gleichzeitig auch der größte Hafen in Peru und hier werden viele Waren umgeschlagen. Kreuzfahrtschiffe legen hier nicht so häufig an, aber wir waren bereits das dritte Mal hier.

Da wir den Ausflug Einkaufsbummel und Indio-Markt gebucht hatten, mussten wir schon früh aufstehen und zum Frühstück gehen. Das Sammeln für die Tour begann bereits um 7:45 Uhr. Wir haben im ersten Bus gesessen und es ging dann gleich los. Nach einer Fahrt von knapp einer Stunde sind wir, nach etlichen Staus, gegen 9:00 Uhr im Stadtteil Miraflores angekommen. Miraflores ist eines der reicheren Stadtteile und hier gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten und auch ein modernes Shopping-Center. Wir hatten hier knapp eine Stunde Aufenthalt und dann ging es noch zu den sogenannten Indio-Märkten. Hierbei handelt es sich aber um große Markthallen, in denen die Indios ihre handwerklichen Produkte verkaufen. Gegen 11:45 Uhr waren wir wieder am Schiff.

Da einige Busse nicht pünktlich zurück kamen, konnte die obligatorische Rettungsübung erst mit 15 Minuten Verspätung anfangen. Danach sind wir dann zum Mittagessen gegangen und haben uns anschließend für ein kurzes Schläfchen auf die Kabine zurückgezogen. Um 16:00 Uhr sind wir dann zum Bingo gegangen und haben danach noch ein paar Cocktails und Bierchen zu uns genommen. Zum Abendessen hatten wir uns mit unseren Freunden für 18:30 Uhr vor dem Restaurant „Vier Jahreszeiten“ verabredet. Dabei haben wir wieder einige Bierchen und etwas Wein getrunken. Zum Abschluss sind wir zusammen in die Jupiter-Bar. Nach weiteren Bierchen und Cocktails sind wir schlafen gegangen.

Donnerstag, 26. März
Heute ist ein Seetag und für den Abend steht das Kapitäns-Willkommens-Gala-Abendessen auf dem Programm. Zum Kapitänsempfang haben wir uns dann in festliche Garderobe gestürzt. Ich hatte meinen Smoking angezogen. Nach dem Händeschütteln von Kapitän und Kreuzfahrtdirektor wurden die Crew und die Phoenix-Mitarbeiter vorgestellt. Dann ging es ins Restaurant „Vier Jahreszeiten“ zum Gala-Essen. Da hat dann das Hauptgericht sehr lange auf sich warten lassen und unsere Kellner wurden auch sehr unruhig. Aus Verzweiflung fing dann der eine Kellner an einen Origami- Elefanten für die Damen zu falten. Als das Hauptgericht dann endlich kam hat er die Arbeit unterbrochen und den Elefanten später fertig gemacht,

Guayaquil/Ecuador
Im Park Bolivar

Freitag, 27. März - Guayaquil/Ecuador
Guayaquil ist Ecuadors größte Stadt und hat ca. 2,5 Millionen Einwohner. Die Stadt ist das wirtschaftliche und industrielle Zentrum des Landes und liegt am Ufer des Guayas; ca. 60 km von der Mündung in den Pazifik entfernt. Gegründet wurde die Stadt 1542 von Francisco de Orella. Da die Stadt in den letzten Jahrhunderten von vielen Erdbeben und Feuersbrünsten heimgesucht wurde, ist nicht mehr viel von den alten Kolonialgebäuden übrig. Über den Hafen werden 90% der Importe und 50% der Exporte abgewickelt.

Wir konnten etwas länger schlafen, da unser Ausflug, eine Stadtrundfahrt in Guayaquil, erst am Nachmittag stattfand. Wir sind also erst später zum Frühstück und haben dann den Vormittag in der Kabine verbracht. Am Nachmittag haben wir uns für den Bus zur Stadtrundfahrt angestellt.
Der erste Stopp war am Park Bolivar. Hier liefen etliche Leguane herum und man musste aufpassen, dass man nicht auf einen trat. Die Leguane waren ansonsten an die Menschen gewohnt und man konnte sie sogar streicheln.
Danach ging es in ein Museum. Dort verbrachten wir dann eine gute Stunde, da unsere einheimische Reiseführerin meinte alles ausführlich erklären zu müssen. Die anderen Gruppen waren maximal 15 Minuten in diesem Museum. Ich persönlich fand das absolut unmöglich, da es sich ja um eine Stadtrundfahrt handeln sollte. Nach dem Museum hat man dann noch einen Besuch der Strandpromenade gemacht und dann hat der Bus uns wieder aufgegabelt.
Der Rest der Tour war dann nur noch schnell an den anderen Sehenswürdigkeiten vorbei fahren und man konnte nirgends mehr aussteigen. Unsere einheimische Reiseführerin hieß Lorena und wer diesen Ausflug in Zukunft bucht und keine Museumstour erleben will, sollte sich also vorher nach der Reiseleiterin erkundigen.
Zurück an Bord haben wir uns in die Jupiter Bar gesetzt und das Auslaufen der Amadea angeschaut.

Manta/Ecuador

Samstag, 28. März – Manta/Ecuador
Manta ist mit 250.000 Einwohnern die zweitgrößte Hafenstadt des Landes und liegt an der Mündung des Rio Manta in den Pazifik. Die Stadt wurde 1535 von Francisco Pacheco gegründet. In präkolumbischer Zeit lag hier das Zentrum der Manta-Kultur. Bis vor wenigen Jahren war Manta für seine Thunfischflotte und das Abfüllen von Pflanzenöl bekannt. Heute legen immer öfter auch Kreuzfahrtschiffe hier an.

Der heutige Ausflug ging nach Manta und Montecristi. Wir sind zuerst zu einem Faser-Betrieb in Montecristi gebracht worden. Die Fasern werden aus Agavenblättern hergestellt und man macht dann daraus hübsche Sachen, die man dort auch kaufen konnte.
Anschließend wurden wir zu einem Hersteller von Panama-Hüten gebracht. Die Preise für Panama-Hüte liegen zwischen 10 $ und 8000 $. Auf einem kurzen Bummel durch Montecristi haben wir die schöne Kirche gesehen und vor der Kirche waren auch wieder viele Stände mit Handarbeiten und Panama-Hüten.
Die Fahrt ging dann wieder zurück in Richtung Manta, wo wir an einem Betrieb zur Herstellung und Verarbeitung von Tagua hielten. Bei Tagua handelt es sich um die Nuss einer Palmenfrucht. Diese wird anschließend getrocknet und dann kann man diese harten Nüsse weiter verarbeiten. Einige werden mit einer Kreissäge in Scheiben geschnitten und zu Knöpfen verarbeitet. Man kann aber auch Schmuckstücke und anderes daraus herstellen.
Den Abschluss der Tour bildeten noch ein kurzer Museumsbesuch und ein kurzer Halt an der Fischauktionshalle, wo man gerade die Pelikane und Fregattvögel mit den Abfäüllen fütterte.
Um 21:53 Uhr haben wir den Äquator überquert und sind wieder auf der Nordhalbkugel.

Sonntag, 29. März – Auf See
Um 11:59 gab es einen maritimen Frühschoppen mit frischem Fisch, Muscheln und sonstigen Meeresfrüchten. Am Abend wurde die Äquatortaufe durchgeführt und alle Passagiere bekamen eine entsprechende Urkunde.

Fort Amador/Panama

Montag, 30. März – Fort Amador (Panama-Stadt)
Für heute hatten wir den Ausflug „Embera-Indianer“ gebucht. Um 9:40 Uhr haben wir uns zur Atlantik Lounge begeben und unser Busticket abgeholt. Dann mussten wir auf das Tenderboot warten, welches uns zu einem Yachthafen brachte, wo die Busse warteten.
Nach 1 ½ Stunden Fahrzeit haben wir einen Fluss erreicht, an dem die Indianer mit ihren Einbäumen auf uns warteten. Nach dem Einsteigen ging es dann 15 Minuten auf dem Wasser weiter, bis zum Indianerdorf. Leider hatte unser Einbaum ein Leck oder es war zu voll geladen; jedenfalls stand das Wasser gut 20 cm hoch im Boot. Ein anderer Einbaum hat uns dann noch abgeschleppt. Im Dorf gab es zunächst mal alkoholfreie Getränke und einen kleinen Snack. Der Snack bestand aus einem gekochten Fisch und einigen Scheiben getrockneter Banane. Anschließend wurde uns ein wenig von den handwerklichen Fähigkeiten der Indianer gezeigt. Dann hatten wir Zeit uns ein wenig im Dorf umzusehen. Schließlich wurden wir wieder zusammen gerufen und man führte einige Tänze auf. Die Musiker und Tänzer stellten sich dann noch für ein Gruppenfoto auf und dann stiegen wir wieder in die Einbäume und fuhren zu den Bussen zurück.
Am Yachthafen haben wir dann noch ein paar Souvenirs gekauft und sind dann zurück aufs Schiff gefahren. Am Abend gab es eine große Party, da der Kreuzfahrtdirektor Thomas Rippel Geburtstag hatte.

Im Panama-Kanal

Dienstag, 31. März – Passage durch den Panama-Kanal
Der Franzose Ferdinand de Lesseps entwarf 1875 einen Plan für den Bau des Kanals. Im Jahr 1881 begann man dann mit dem Bau. Die Arbeiten gingen aber nur langsam voran und mussten dann wegen Geldmangel eingestellt werden. Als die Amerikaner dann ein Kriegsschiff von der Westküste in die Karibik schickten, dauerte die Fahrt 67 Tage; durch den Kanal hätte man 9 Stunden gebraucht. Der amerikanische Senat stimmte daher 1902 mit knapper Mehrheit für den Kanal in Panama und gegen die Alternative Nicaragua. Präsident Roosevelt kaufte den Franzosen die Bauruinen, Maschinen und Rechte für 40 Millionen Dollar ab und 1905 wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen. Die gesundheitlichen Bedingungen waren schlimm und Hunderte starben an Gelbfieber und es gab immer wieder Erdrutsche. Zeitweise arbeiteten 50.000 Menschen am Kanal. Am 15. August 1914 war der Kanal dann fertig und der Dampfer Ancon machte die erste offizielle Durchfahrt.

Für eine Durchquerung des Panama-Kanals braucht man heute zwischen 8 und 10 Stunden. Der Kanal hat eine Länge von ca. 82 km und die Passage der Amadea kostete 169.000 US-$. Bei Containerschiffen kostet es pro Container 75 US-$.
Gegen 9:30 haben wir die erste Schleuse erreicht; es sind die Miraflores-Schleusen. Hier gibt es gleich zwei Schleusen hintereinander. Wenn die Erste beendet ist, fährt man direkt in die zweite Stufe hinein. Nach einer kurzen Fahrt auf dem Miraflores See geht es dann in die dritte Stufe. Danach kommt die Fahrt über den Gatun-See. An der letzten Schleuse sind gleich drei Stufen hinter einander gelegt worden. Nachdem wir diese Schleusen passiert hatten, nahmen wir Kurs auf Costa Rica, wo wir am 1. April ankommen werden.

Am Tortuguero-Kanal in Costa Rica

Mittwoch, 1. April – Puerto Limón/Costa Rica
Die Stadt wurde 1805 gegründet und hat rund 100.000 Einwohner. Noch vor hundert Jahren war ein großer Teil dieser Region von dichtem Regenwald bedeckt. Die Vorfahren der heutigen Einwohner kamen aus Afrika und wurden als Arbeiter auf den Bananenplantagen oder für die Eisenbahn eingesetzt. Mittlerweile legen hier vermehrt Kreuzfahrtschiffe an.

Gegen 8:00 Uhr haben wir den Hafen erreicht und das Schiff ist rückwärts an die Pier gefahren. Unser Ausflug „Costa Ricas Regenwald“ startete gegen 9:15 Uhr.
Wir wurden zunächst zu einer Anlegestelle für Mawamba-Boote gebracht. In diesen Booten machten wir eine einstündige Fahrt durch den Tortuguero-Kanal, der sich hinter der Küste etwa 200 km weit bis Nicaragua zieht und viele Flüsse miteinander verbindet Auf der Fahrt sahen wir einige Affen, Leguane, Vögel und Schmetterlinge. Die meisten Tiere konnte man zwar sehen, aber für ein Foto waren sie zu versteckt.
Anschließend ging es zum Veragua-Regenwaldpark. Hier gab es zunächst ein kleines Mittagessen, bestehend aus Reis, Bohnen, gemischtem Gemüse und gekochten Bananen. Dann wurde unser Bus in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam einen Guide, der uns durch den Park führte. Wir wurden zuerst zur Seilbahn gebracht, wo wir in offenen Gondeln ein Stück durch den Regenwald fuhren. Von der Talstation aus unternahmen wir eine Wanderung über 350 Stufen zu einem kleinen Wasserfall. Unterwegs sahen wir in einem der Bäume ein Faultier. Dann ging es wieder zurück zur Seilbahn. Oben angekommen durchliefen wir die Froschstation, in der wir auch einige Giftfrösche sehen konnten. Danach haben wir noch Schmetterlinge und Schlangen angeschaut.

Zurück auf dem Schiff haben wir erst mal an der Jupiterbar unseren Durst gelöscht. Zurück in der Kabine haben wir uns frisch gemacht und sind zum Abendessen gegangen. Pünktlich um 19:30 Uhr haben wir dann abgelegt und sind nun unterwegs zur Insel Providencia.

Providencia/Kolumbien

Donnerstag, 2. April – Insel Providencia/Kolumbien
Die Insel liegt etwa 800 km nordwestlich von Kolumbien vor der Küste von Costa Rica. Entdeckt wurde die Insel um das Jahr 1500 und gilt seit 1630 als besiedelt. Heute leben etwa 5.000 Einwohner hier.

Gegen 13:00 Uhr wurde vor der Insel der Anker ausgeworfen. Für diese Insel wurden keine Ausflüge angeboten. Sie ist auch ziemlich klein; 7 km lang und 4 km breit. Ich bin um 14:30 Uhr mit dem Tenderboot zur Insel hinüber gefahren und ein Stück die Straßen entlang gelaufen. Dabei konnte ich einen schönen Kolibri fotografieren. Die Rückfahrt mit dem Tenderboot war dann eine ganz schön schweißtreibende Angelegenheit; es war ganz schön heiß im Tenderboot.

Freitag, 3. April (Karfreitag) – Auf See
Heute haben wir einem kleinen Fischerboot auf hoher See geholfen. Das Schiff trieb seit zwei Tagen auf See und hatte kein Schweröl mehr, um weiter fahren zu können. Unser Kapitän hat da natürlich geholfen und außer Schweröl auch noch 30 kg Proviant abgegeben.

Honduras

Samstag, 4. April – Puerto Cortes/Honduras
Heute war ein anstrengender Tag. Meine Frau hatte den Ausflug „Yojoa-See und Wasserfall Pulhapanzak“ gebucht und war 10 Stunden unterwegs. Ich hatte den Ausflug „Die Maya- Ruinen von Copán“ gebucht und war fast 14 Stunden unterwegs.
Über diesen Ausflug habe ich bereits hier berichtet:

Die Maya-Ruinen von Copàn

Sonntag, 5. April - Belize City/Belize
Belize ist das frühere Britisch-Honduras und seit dem 21. September 1981 unabhängig. Es liegt im Südosten der Halbinsel Yukatan. Der Landesname geht vermutlich auf die spanische Aussprache des Namens Peter Wallece zurück. Dieser Pirat hatte 1638 die erste englische Siedlung an der Mündung des Belize Rivers gegründet. Einst war das Land Teil der Maya-Kultur und wurde im 17. Jahrhundert von englischen Holzfällern, die aus Jamaika kamen, besetzt.
Für heute war der Ausflug „Maya-Stätte Altun Ha und Belize City“ gebucht.
Auch über diesen Ausflug habe ich bereits hier berichtet:

Die Maya-Ruinen von Altun Ha

Montag, 6. April - Insel Cozumel/Mexiko
Und wieder ein sehr langer Ausflug. Bereits um 6:45 Uhr mussten wir vor der Atlantic Lounge sein, um unser Busticket zu erhalten. Der Auflug „Chichén Itzá“ dauerte rund 11 Stunden. Zunächst ging es mit einer Fähre in 45 Minuten von der Insel Cozumel nach Playa del Carmen auf dem Festland. Dort erwartete uns Ilona, unsere Deutsche Reiseleiterin.
Und hier der bereits veröffentliche Beitrag zu Chchén Itzá:

Die Maya-Ruinen von Chichén Itzá
Autor:

Alfred Müller aus Oberhausen

Webseite von Alfred Müller
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